Meisterkurs in Weiterstadt

Knapp drei Monate lang lernten sie und unterstützten sich gegenseitig: 14 Fleischergesellen, die an der Fleischer- und Bäcker-Fachschule J. A. Heyne an der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main einen Meisterkurs besuchten. Nun gingen die neuen Führungskräfte im Handwerk erleichtert über die Ziellinie – alle haben bestanden, vier davon mit überdurchschnittlichen Leistungen.

Enorme Disziplin

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen aus ganz Deutschland, aber auch Südkorea, aus der Türkei und aus Burkina Faso, um sich in Weiterstadt bei der Fachschule J. A. Heyne weiterzubilden. Der Prüfungsausschussvorsitzende Markus Schlögl lobte: „Die Teilnehmer müssen während der intensiven zwölf Wochen eine enorme Disziplin und einen großen Verzicht auf sich nehmen. Sie lassen ihre Freunde, ihre Familie, ihre Arbeit, ihre Hobbys und ihren Alltag hinter sich, um sich der Herausforderung zu stellen und den Meistertitel im Fleischerhandwerk zu erlangen. Das ist nicht nur eine fachliche, sondern auch eine persönliche Leistung.“

Longhorn-Rinderkopf

Als bleibendes Geschenk und wertvolle Erinnerung übergaben die Teilnehmer des Kurses der Schule einen Longhorn-Rinderkopf mit einer Breite von 1,4 Metern – „ein schönes Symbol für die Verbindung zwischen den Teilnehmern und der Schule“, sagte Fachzentrumsleiterin Britta Sickenberger-Schwing. Der nächste Fleischer-Meisterkurs der Fleischer- und Bäcker-Fachschule J. A. Heyne findet vom 5. Januar 2026 bis zum 26. März 2026 in Vollzeit an der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main am Standort Weiterstadt statt. Mehr Infos unter https://www.rhein-main-campus.de/

Im Profil: Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ist als Körperschaft öffentlichen Rechts erste Ansprechpartnerin für über 33.000 Handwerksbetriebe mit rund 160.000 Beschäftigten und ca. 9.000 Auszubildenden in der Metropolregion Rhein-Main (Landkreise Hochtaunus, Main-Taunus, Groß-Gerau, Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Bergstraße, Odenwald sowie die kreisfreien Städte Frankfurt am Main, Darmstadt und Offenbach). Die Mitgliedsbetriebe der Kammer generierten 2024 einen Umsatz in Höhe von 19,16 Mrd. Euro. Zu den Kernaufgaben der Kammer zählen neben Aspekten der hoheitlichen Selbstverwaltung des Handwerks – wie etwa Ausbildung, Prüfungswesen und Führen der Handwerks- und Lehrlingsrolle – auch berufliche Bildungsangebote, Nachwuchskräfteförderung und vielfältige Beratungsangebote für Betriebsinhaber.

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