Viele Menschen lieben Würstchen. Und sie lieben sie auch mal eben auf die Hand. Dabei sind Frankfurter oder Wiener keine typischen Snacks für unterwegs: Meist schwimmen sie in Wurstwasser oder werden in hohen Stückzahlen in große Verpackungen eingeschweißt.Der deutsche Wurst- und Schinkenspezialist Rügenwalder Mühle hat für Snacker jetzt die Lösung: Seit diesem Oktober bietet er „Mühlen Würstchen" in einem transparenten, wiederverschließbaren Kunststoffbecher an. So lassen sich, so das Versprechen, die sechs kleinen Knacker einfach entnehmen und bleiben garantiert bis zum letzten Bissen frisch. „Die Verzehrgewohnheiten der Menschen haben sich inzwischen grundlegend geändert", sagt Rügenwalder-Marketingchef Godo Röben. „An die Stelle von drei Mahlzeiten pro Tag sind heute mehrere kleine und häufig schnelle Zwischenmahlzeiten gerückt."
Convenience-Produkte wie die Mühlen Würstchen liegen voll im Trend. Verpackungen haben nicht mehr nur Schutz-, Transport- und Aufbewahrungsfunktion, sondern oft auch einen funktionellen Zusatznutzen. „Das unkomplizierte Handling der Produktverpackung wird Verbrauchern immer wichtiger", erklärt Hilka Bergmann, Leiterin Forschungsbereich Verpackung des Kölner Einzelhandelsberaters EHI Retail Institute. So spielten innovative Convenience-Aspekte eines leichten Öffnens, Wiederverschließens oder Portionierhilfen bei der Verpackungsgestaltung eine zunehmende Rolle. Ein anderer Ansatz sind Lebensmittel, die direkt in der Verpackung in die Mikrowelle gegeben werden können und so das Kochen erleichtern. Auch die Verlängerung der Mindesthaltbarkeit von Produkten durch neuartige Beschichtungen der Verpackung mit Kunststoffverbunden fällt in diese Kategorie.