Regionalität als Zusatzinformation

Lebensmittel aus der eigenen Region genießen einen Vertrauensvorsprung. Mitunter aber wird ihre Kennzeichnung missverstanden. Welche geografischen Ausmaße eine Region im Einzelfall umfasst, kann sehr unterschiedlich interpretiert werden. Ob Norddeutschland, der Spreewald oder ein bestimmtes Bundesland: Mehr Klarheit verspricht das Anfang des Jahres von der Bundesregierung aus der Taufe gehobene „Regionalfenster“ als freiwillige Zusatzinformation auf dem Etikett von Lebensmitteln.

 

Deklaration der Herkunft

 

Dass die Pflichtkriterien für die Nutzung des neuen „Informationsfeldes zur Deklaration der Herkunft“ erfüllt werden, gewährleisten beim Trägerverein Regionalfenster e.V. zugelassene Zertifizierungsstellen, wie die der SGS-Gruppe Deutschland. Mit dem Regionalfenster können Hersteller darüber informieren, was „das Regionale“ ihrer Produkte konkret ausmacht, beispielsweise von wo die eingesetzten Zutaten stammen, welchen Gesamtanteil sie im Lebensmittel haben oder wo ihre Verarbeitung erfolgt.

 

Die räumliche Ausdehnung einer Region, aus der ein Produkt kommt, muss dabei klar und eindeutig abgegrenzt sein. Diesen Anspruch sollen spezielle Nutzungskriterien gewährleisten, deren Einhaltung durch unabhängige Zertifizierungsstellen geprüft werden – und zwar bevor das lizenzierte Informationsfeld auf dem Etikett erscheint. Auch diese Aufgabe leistet die SGS-Gruppe, die sowohl als Zertifzierer zahlreicher Lebensmittelstandards, wie des International Featured Standards, oder mit dem Qualitätssiegel von SGS Institut Fresenius kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen der unabhängigen Kontrolle ist.

 

Regionalität wichtiger als Bio

 

Dass Regionalangaben auf Produkten, belegt durch unabhängige Kontrollen, hohes Potential auf dem Markt versprechen, zeigt eine Bevölkerungsumfrage der SGS: Mehr als die Hälfte der deutschen Verbraucher achten danach beim Einkauf auf die regionale Herkunft. Herkunftsnachweise sind 51 Prozent der Befragten kaufentscheidend. Zum Vergleich: Dass es sich bei Lebensmitteln um Öko-Produkte handelt, ist dagegen nur weniger als jedem vierten Deutschen wichtig.

 

Die komplette SGS-Verbraucherstudie ist kostenfrei bei der SGS-Gruppe Deutschland per E-Mail an de.verbraucherstudie@sgs.com bestellbar. Zusätzliche Informationen gibt es unter: www.sgsgroup.de/verbraucherstudie

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