Bonn. Ab April ist es wieder soweit: Die Zeit für Rhabarber aus dem Freiland ist angebrochen, ein Spaß für große und ganz kleine Köche. In der Haupterntezeit von April bis Juli verführt Rhabarber wieder Naschkatzen. In Deutschland werden nach Angaben der Centralen Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) jährlich rund 12.000 Tonnen Rhabarber aus dem Erwerbsgemüsebau geerntet.
In Rhabarber sind Apfel-, Oxal- und Zitronensäure enthalten. Je rotstieliger und fleischiger die Sorte ist, desto milder sind die Stangen aufgrund ihres geringeren Säuregehaltes. Die Rhabarberstangen passen hervorragend in eine leichte, kalorienarme Ernährung. Sie liefern pro 100 g (gekocht, verzehrbarer Anteil) nur sieben kcal. Neben etwa 90 Prozent Wasser enthalten sie in nennenswerten Mengen Vitamin C und Kalium. Darüber hinaus finden sich im Rhabarber weitere Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamine aus dem B-Komplex sowie geringe Mengen von Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Beliebt sind die bis zu 60 cm langen Stengel vor allem zu Kuchen und in der klassischen Kombination mit Erdbeeren.
