Rügenwalder Mühle kennzeichnet Rauchwagen mit Keramiketiketten

Dies erfordert die lückenlose Chargenverfolgung im Warenwirtschaftssystem. Dazu wurde jeder Rauchwagen mit einem besonders robusten Barcodeetikett vom Typ Ceralabel versehen. Der hitzebeständige Barcode identifiziert die mehr als 1.000 Rauchwagen eindeutig und dauerhaft. Das Barcodeetikett ordnet die befüllten Wagen über einen Fertigungsauftrag den jeweiligen Fülllinien und Rauchanlagen zu. Dazu wird die Wagen- und Füller Nr. mit Hilfe eines mobilen Funkterminals gescannt und der entsprechende Auftrag ausgewählt. Nun erfolgen die Ermittlung des Eingangsgewichtes auf einer Bodenwaage und die Einbuchung in die vorgesehene Anlage.

Der mehrtägige Reife- und Räucherprozess wird nun gestartet. Nach Beendigung des Prozesses wird jeder Wagen wiederholt gewogen, um die Gewichtsverluste zu ermitteln. Auch hier wird wieder die Wagennummer auf dem Ceralabel gescannt und im System mit dem Eingangsgewicht verglichen. Gleichzeitig erfolgt die Ausbuchung in die Verpackungsabteilung. So lässt sich mit geringem Aufwand eine lückenlose Chargenverfolgung auf Wagenebene durchführen und verschiedene Prozessdaten auswerten.

Zuverlässige Identifizierbarkeit

Nach jedem Reifezyklus werden die Rauchwagen intensiv chemisch gereinigt, wobei Rauchharzentferner verwendet werden. Neben der starken chemischen Belastung werden die Keramiketiketten auch hohen mechanischen Kräften ausgesetzt, wenn die Rauchwagen mittels Hochdruckreinigung abgespült werden. Im rauen Prozessalltag sichern die Ceralabel zuverlässig die Identifizierbarkeit jedes einzelnen Rauchwagens. Sie unterstützen die Materialwirtschaft und tragen wesentlich zu einer transparenten Prozessführung bei.

 

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