Fünf Jahre nach dem Einzug in den Neubau vergrößert Yaskawa seinen Standort in Allershausen um einen Erweiterungsbau mit 5.000 m² Nutzfläche. Damit stärkt und erweitert das Unternehmen seine Produktionskapazitäten in Europa. Es ist mit über 350.000 installierten Einheiten global einer der größten Akteure im Bereich Industrieroboter sowie ein anerkannter und geschätzter Anbieter von Antriebs- und Automationstechnik. Das Ziel der Expansionsstrategie ist es, mittelfristig in strategischen Zielmärkten auch in Europa zu den führenden Herstellern von Industrierobotern zu zählen.
Allershausen spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle als „Schaufenster für Europa“: Nach dem 14,6 Mio. Euro teuren Neubau 2012 investiert Yaskawa mit dem Erweiterungsbau dort weitere 7,8 Mio. Euro. Daneben plant das Unternehmen aktuell, das erste europäische Roboterwerk von Yaskawa im slowenischen Kocevje für eine Investitionssumme von ca. 25 Mio. Euro zu errichten, in dem ab Herbst 2018 die ersten Roboter produziert werden. Die Robotics Division beschäftigt europaweit ca. 960 Mitarbeiter, davon knapp ein Drittel in Deutschland. In Allershausen sind es 290. Der Erweiterungsbau wird mit rund 1.200 m² Büroflächen auf drei Stockwerken Platz für Mitarbeiter bieten, die von bisher getrennten Standorten zusammengeführt werden. Zudem entstehen ein über 2.000 m² großer Werkstatt- und Produktionsbereich sowie ein rund 1.600 m² großes Lager.
Der Erweiterungsbau ist als Energieeffizienz-Haus gemäß dem Standard KfW 55 konzipiert. Zur Ausstattung zählen stromsparende LED-Leuchten und eine energieeffiziente Kühlung der Büroräume. Der Energiebedarf wird zu weiten Teilen aus erneuerbaren Quellen wie Biogas und – vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung – einer eigenen Photovoltaik-Anlage gedeckt werden. www.yaskawa.eu.com
Foto: Yaskawa