Marianne Weinmann, Mitinhaberin der Metzgerei Weinmann in Bechhofen und Gründungsvorsitzende des Vereins Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) Ansbach/Westmittelfranken erhielt von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner die Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft. Die 59-jährige Meisterfrau wurde gemeinsam mit 13 anderen herausragenden Unternehmerpersönlichkeiten aus dem Freistaat bei einer Feier im Ludwig-Erhard-Festsaal des Ministeriums in München gewürdigt. Seit 1989 führe sie mit ihrem Gatten, Metzgermeister Herbert Weinmann (61), den Familienbetrieb im Landkreis Ansbach und lege dabei größten Wert sowohl auf Kunden- wie auf Mitarbeiterorientierung, betonte die Ministerin in ihrer Laudatio.
Als Vorsitzende der 1998 gegründeten UFH legt sie den Schwerpunkt auf die kaufmännische Ausbildung der Unternehmerfrauen und darauf, dass diese die Berechtigung zur Ausbildung junger Menschen in ihren Betrieben erwerben. Bei der Führung ihrer 14 Mitarbeiter pflegt sie kollegiale Prinzipien. Für UFH und HWK nimmt die Unternehmerin regelmäßig an steuerpolitischen Fachgesprächen beim ZDH in Berlin teil oder ist im Qualitätsausschuss zur beruflichen Bildung der HWK tätig. Um ihr Handwerk jungen Leuten schmackhaft zu machen, organisiert sie mit der örtlichen Hauptschule Ausbildungstage oder Projektwochen, bei denen Schüler in der Metzgerei für ihre Klasse kochen dürfen. Die Staatsmedaille nahm sie ausdrücklich „stellvertretend für unsere derzeitigen und auch früheren Vorstandsmitglieder“ entgegen: „Ohne diese Frauen hätte unser UFH-Verein nie den Stellenwert, den er heute hat.“ www.metzgerei-weinmann.de, www.ufh-ansbach.de
Foto: Bayerisches Wirtschaftsministerium