Starbucks und Trans Fair Österreich unterzeichnen Kooperationsvertrag

Dennis Stefanacci, Senior Vice President Corporate and Social Responsibility bei Starbucks Coffee International, zum Engagement von Starbucks für die nachhaltige Entwicklung in den kaffeeproduzierenden Ländern: “Für Starbucks sind Kaffeequalität und soziale Verantwortung nicht nur Schlagworte im Mission Statement, sondern gelebte Prinzipien. Daher unterzeichnete Starbucks International im April 2000 einen Kooperationsvertrag mit TransFair USA. Um Fair Trade Kaffee auch in den Starbucks Coffee Houses außerhalb der USA anbieten zu können, musste in jedem Markt ein eigener Vertrag zwischen Starbucks und den nationalen Trans Fair Organisationen geschlossen werden.” Erfolgreiche globale Unternehmen zeichnen sich durch ihre Werte und Grundeinstellungen aus. Für Starbucks sind Kaffeequalität und soziale Verantwortung grundlegende Werte und zwei der wichtigsten Geschäftsprinzipien. Unter sozialer Verantwortung versteht Starbucks Maßnahmen für die soziale Besserstellung, nachhaltigen Umweltschutz und ökonomischen Erfolg in den Gemeinden, wo Starbucks tätig ist. Ein großer Teil der Projekte, die Starbucks unter diesem Titel durchführt, zielt auf die Verbesserung der Lebens- und Einkommensverhältnisse in den kaffeeproduzierenden Ländern.

Dennis Stefanacci: “Unser Programm ¿Commitment to Origins` verbindet die Interessen von Starbucks als ein Unternehmen, das Gewinne macht, mit den Interessen der Bevölkerung in den Kaffeeanbaugebieten. Wir kaufen ausschließlich Arabica-Bohnen der höchsten Qualität. Unsere Lieferanten sind überwiegend kleine, familiär geführte Kaffeefarmen. Um die Kaffeequalität über Jahre sicher zu stellen, investieren wir einen Teil des erwirtschafteten Gewinns in Sozialprojekte in den Anbaugebieten. Starbucks arbeitet daher mit Umweltschutzorganisationen wie ¿Conservation International`, mit humanitären Hilfsorganisationen wie CARE und mit Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit wie ¿Trans Fair` zusammen.”
Fair Trade-Kaffee: Gerechte Einkommenfür Kaffeebauern
Traude Novy, Vorstandsvorsitzende von Trans Fair Österreich, über die neue Partnerschaft zugunsten der Kaffeeproduzenten: “Das Engagement eines Global Players wie Starbucks für fair gehandelte Produkte ist ein wichtiges Signal für die Wirtschaft. Der Weltmarktpreis von Kaffee sinkt aufgrund der Überproduktion seit Jahren. Kaffeebauern und ihre Familien erhalten derzeit am Weltmarkt nicht einmal die Hälfte des Preises, den sie noch im Jänner 2001 erzielen konnten. Nicht nur jeder einzelne als Konsument, sondern auch Großverbraucher können dieser Entwicklung durch den Kauf von Produkten aus fairem Handel entgegensteuern.”

Kaffeekonsumenten können sicher sein, mit dem Kauf von Fair Trade-Kaffee zu einem fairen Einkommen der Kaffeebauern beizutragen. Trans Fair hilft den Bauern, sich in Genossenschaften zu organisieren und direkt mit Kaffeeimporteuren in Verbindung zu treten. Bauernfamilien, die am Fair Trade-System teilhaben, erhalten für ihren Kaffee einen Preis, der deutlich über dem Weltmarktpreis liegt sowie Prämien für soziale und ökologische Projekte.

Holzschuh über den Kooperationsvertrag: “Unsere Bemühungen, mit Trans Fair Österreich möglichst schnell einen Vertrag zu schließen, hatten Erfolg. Österreich ist nach Großbritannien eines der ersten Länder, in dem Starbucks Kunden auch Fair Trade Kaffee kaufen können.”

“Organic Shade Grown Mexico”, als Kaffeeröstung neu in Österreich eingeführt, ist ein besonderer Kaffee aus den Urwaldregionen Mexikos. Er wird unter dem schützenden Dach des Urwaldes ohne Pestizide, Herbizide oder chemische Düngemittel, also in rein biologischer Landwirtschaft angebaut. Für diesen Kaffee arbeitet Starbucks mit “Conservation International” zusammen. Umweltschutz und Kaffeequalität – diese Starbucks Prinzipien sind bei “Organic Shade Grown Mexico” in vorbildlicher Weise zu einer Einheit verschmolzen.

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