Mit diesem speziell auf die Anforderungen von Handwerksunternehmen zugeschnittenen Beratungsangebot können Handwerker ihren Betrieb auf Potenziale zur Steigerung der Ressourceneffizienz untersuchen lassen. In der maximal fünftägigen Beratung werden die Arbeitsprozesse unter die Lupe genommen und Verbesserungsvorschläge erarbeitet, die sowohl Ressourcen als auch den Geldbeutel der Unternehmen schonen. Entwickelt wurde der Check von der 1998 auf Initiative des NRW-Umweltministeriums gegründeten Effizienz-Agentur NRW (EFA) und dem Umweltzentrum der Handwerkskammer. In dem Kooperationsprojekt zwischen EFA, dem Unternehmen und einem externen Berater trägt die EFA 70 % (maximal 2.500 Euro) der Beratungskosten, 30 % das Unternehmen. Darüber hinaus bietet die EFA den Handwerksbetrieben eine kostenlose Beratung zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen an.
Die Erfolge des Angebotes zeigen die Erfahrungen aus vier Pilotprojekten mit Handwerksunternehmen, die den Check bereits gemacht haben und die von Dr. Peter Jahns, Leiter der EFA, vorgestellt wurden. Die Verbesserungen reichen dabei von Abwärmenutzung in der Fleischerei Reckermann aus Ostbevern über die Lösemittelreduzierung in der Lackierung bei dem Möbelhersteller Vogelsberg aus Mechernich bis zu der am Materialfluss angepassten Maschinenaufstellung in der Tischlerei Wieskötter aus Senden.
Minister Uhlenberg lud die Handwerksbetriebe ein, den Ökoeffizienz-Check Handwerk zu nutzen und sich an die EFA oder direkt an die Berater der Kammern zu wenden.