Nach dem Erfolg der „Trüffeljagd“-Events im April und September veranstaltet die Adalbert-Raps-Stiftung vom 6. bis 8. November 2016 in Berlin die Innovationswerkstatt für die Metzgerei der Zukunft „Trüffeljagd Lab“. Dort entwickeln Fleischer/-innen innovative Ideen für den eigenen Betrieb, die auf Kundenbedürfnissen basieren. Ideen, Konzepte sowie einfache Prototypen von Produkten oder Dienstleistungen werden entwickelt, vor Ort mit Verbrauchern getestet und diskutiert. Der praxisorientierte Workshop ist als Challenge aufgebaut: Die Teilnehmer sollen innerhalb von zwei Tagen Wege finden, um die Attraktivität ihrer Metzgerei für Kunden zu steigern. Dazu wenden sie Innovationsmethoden an. Ziel ist es, die Erfolgs- und Zukunftsfähigkeit der eigenen Betriebe zu verbessern. Bei dem Workshop arbeiten Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Betrieben zusammen.
Jede Gruppe durchläuft während dieser Zeit die Phasen Verstehen, Beobachten, Ideen finden, Prototypen entwickeln und Testen. Ob Produkte oder Dienstleistungen: Die vielversprechendsten Konzepte werden als schnelle und einfache „Prototypen“ greifbar gemacht, um die Reaktionen der Kunden zu prüfen. Den Abschluss bildet eine konstruktive Feedback-Runde mit Konsumenten und Experten der Lebensmittelbranche. „Im „Trüffeljagd Lab“ lernen Fleischer, wie sie eigene kreative Ideen entwickeln und individuelle, innovative Konzepte für ihre Betriebe erarbeiten “, so Frank Kühne, Vorstand der Adalbert-Raps-Stiftung. www.trueffeljagd.org
Das Programm:
– So., 6. November 2016, 18-22 Uhr: Kick-Off mit spielerischer Annäherung an Fleischereiprodukte. Das Essenserlebnis wird hier wörtlich genommen.
– Mo., 7. November 2016, 9-21 Uhr: Anwendung der „Design Thinking“-Methode im Workshop mit Schwerpunkt auf Verbraucherwünschen und -bedürfnissen, danach Abendessen.
– Di., 8. November 2016, 9-17 Uhr: In Teams entwickeln die Teilnehmer Ideen, erstellen Prototypen und erproben diese. Zum Schluss präsentiert jede Gruppe ihre Kreationen und Konzepte vor Experten und erhält ein qualifiziertes Feedback.
Foto: Joanna Nottebrock