Die Zahl der Öko-Betriebe war bis dahin auf gut 623.000 gewachsen. Dies geht aus der jetzt veröffentlichten Studie “The World of Organic Agriculture – Statistics and Emerging Trends” hervor, die jährlich veröffentlicht wird.
Der Studie nach verfügt weiterhin Australien mit 12,1 Mio. ha über die größte ökologische Fläche, gefolgt von China mit 3,5 Mio.ha und Argentinien mit 2,8 Mio. ha. Deutschland liegt mit knapp 768.000 ha auf Platz sieben. Der Anteil der Öko-Flächen an der gesamten Nutzfläche ist in den europäischen Ländern am höchsten. In Deutschland werden derzeit rund 4,5 % der Gesamtfläche ökologisch bewirtschaftet, damit liegt die Bundesrepublik weltweit auf Rang 13.
Den höchsten Anteil an den weltweit anerkannten ökologischen Betrieben besitzt Lateinamerika mit 31 %. Europa liegt an zweiter Stelle mit 27 %, gefolgt von Asien mit anteilig 21 % und Afrika mit 19 %. In Nordamerika befinden sich lediglich zwei Prozent der Öko-Betriebe und in Ozeanien 0,5 %.
Erstmals enthält die Studie Daten und Informationen zur Boden- und Landnutzung. So verfügt Europa beispielsweise über den größten Anteil an Öko-Ackerland, und zwar bei den erfassten Ländern von 65 %. Es folgen Nordamerika mit 17 % der weltweiten Öko-Ackerfläche, Asien mit anteilig 13 %, Lateinamerika mit drei Prozent und Afrika mit zwei Prozent.
Nach Schätzungen des Marktforschungsunternehmen Organic Monitor erreichte der globale Öko-Markt 2004 ein Volumen von 23,5 Billionen Euro. Das größte Wachstum wurde in Nordamerika verzeichnet, wo der Umsatz bei mehr als 1,3 Billionen Euro lag. Zusammen mit Europa werden damit insgesamt 96 % der globalen Öko-Einnahmen getätigt.
Für die kommenden Jahre wird ein weiterer Zuwachs erwartet, da sich in vielen Kontinenten der Öko-Landbau stark ausbreitet.