Westfleisch Impfzentrum Boenen Corona

Westfleisch baut eigenes Impfzentrum auf

Mitarbeiter aller Standorte sollen zentral in Bönen im Kreis Unna geimpft werden

Der Fleischvermarkter Westfleisch mit Hauptsitz in Münster wird seine 7.000 Mitarbeiter in Eigenregie gegen das Corona-Virus impfen: „Sobald unsere Betriebsärzte über den Impfstoff verfügen, legen wir los“, sagt Lutz Wernitz, verantwortlicher Projektleiter bei Westfleisch. „Unsere Beschäftigten sehen, dass immer mehr Menschen geimpft werden. Jetzt wird es endlich Zeit, dass auch unsere Branche drankommt.“

Alle Beschäftigten sollen zentral in Bönen im Kreis Unna geimpft werden. „Wir haben hierfür in einer Halle unserer konzerneigenen Spedition ein professionelles Impfzentrum eingerichtet“, erläutert Wernitz. „Verkehrsgünstig an der A2 gelegen, beeinflussen wir die Arbeitsabläufe an unseren acht Produktionsstandorten nicht mehr als nötig und werden dem anspruchsvollen Hygienekonzept innerhalb der Unternehmensgruppe gerecht.“ Der gesamte Ablauf mit An- und Abreise – hierfür steht ein firmeneigener Bus-Shuttle zur Verfügung –, ärztlicher Information, Impfvorgang und Wartezeit wird den Produktionsbeschäftigten jeweils pauschal mit vier Stunden vergütet.

Bis zu 500 Impfungen pro Tag möglich

Für den Aufbau des Zentrums arbeitete Westfleisch mit einem Messebauunternehmen aus Münster zusammen, das unter anderem auch das Impfzentrum der Stadt Münster sowie fünf weitere Zentren für Großunternehmen in Nordrhein-Westfalen geplant und eingerichtet hat. In der Spitze können die Betriebsärzte von Westfleisch in sieben Impflinien bis zu 500 Vakzin-Dosen am Tag verabreichen.

Westfleisch setzt seit Beginn der Corona-Pandemie auf ein umfangreiches Hygienekonzept, das laufend an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst wird. Dazu gehört unter anderem auch eine engmaschige Teststrategie, die weit über die behördlichen Vorgaben hinausgeht: Seit Juli vergangenen Jahres lässt Westfleisch jeden Tag alle Produktionsmitarbeiter testen – mit PCR-Tests, die von externen Laboren ausgewertet werden. Hierfür wendet das Unternehmen nach eigenen Angaben monatlich einen siebenstelligen Euro-Betrag auf.

Im Bild oben: In Bönen hat Westfleisch ein eigenes Impfzentrum errichtet, um seine rund 7.000 Mitarbeiter in Eigenregie gegen das Corona-Virus impfen zu lassen.

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