Für Fleischereien, die Fleisch regional beziehen, präsentiert der Fleischerverband Nordrhein-Westfalen eine Serie von Werbemitteln für Rind, Kalb, Schwein, Lamm und Geflügel, die auch psychologische Erkenntnisse zur Werbung mit Fleisch berücksichtigt. Die zwischen großen Handelsketten und Landwirtschaftsverbänden ausgehandelte „Initiative Tierwohl“ wird bald verstärkt in der Öffentlichkeit präsent sein. Auch wenn diese auf Schwein und Geflügel beschränkt ist, und aufgrund des Systems mit „Wahlpflichtkriterien“ kaum ein Händler belegen wird können, was „Tierwohl“ für das konkret im Verkauf befindliche Fleisch bedeutet, sollte das Fleischerhandwerk die Initiative ergreifen und einen Schritt voraus sein.
Fleischereien mit regionalem Fleischbezug sollten die regionale Verbundenheit werblich nutzen. Regionaler Bezug bedeutet: ein Plus an Transparenz, Tierwohl durch kürzeste Transportwege und eine explizit nicht anonyme Fleischherkunft. Das erzeugt Vertrauen beim Verbraucher und nimmt allen den Wind aus den Segeln, die das Fleischerhandwerk für die (Industrie-)„Initiative Tierwohl“ in die Pflicht nehmen wollen. Dank der Änderung der Verordnung zur Rindfleisch-Etikettierung (seit 13.12.2014) darf der regionale Bezug für Rind ausgelobt werden, ohne dass man einem freiwilligen Genehmigungs- und Kontrollsystem angehört. Für Rind wie für alle anderen Fleischarten gilt, dass die Angaben des Betriebes objektiv richtig, für die Behörden überprüfbar und den Verbraucher verständlich sind.
Je Fleischart kann ein Werbemittelpaket bestellt werden (drei Plakate DIN A3 und 15 Einlegern DIN A5). Die Plakate sind mit einem UV-Schutz beschichtet, so dass sie längere Zeit im Einsatz bleiben können. Die Einleger eignen sich für Acrylaufsteller, die auch separat erhältlich sind. Als (kostenpflichtigen) Service können interessierte Betriebe eine Individualisierung des Plakats mit ihrem Logo ordern. In Rahmen dessen sind auch Formatanpassungen – z. B. als Anzeigebild für das Kassendisplay – möglich. Die Gestaltung der Werbemittel folgt psychologischen Erkenntnissen, die in Studien wie etwa „Deutschland vor der Theke“ des Marktforschungsinstituts Rheingold veröffentlicht wurden. Weitere Infos gibt: Christian Deppe, (0211/ 513450-14), deppe@fleischer-nrw.de. www.fleischer-nrw.de
Foto: © Fleischerverband Nordrhein-Westfalen