Wie der Zentralverband Naturdarm e. V. mitteilt, legte der Import nach einer kurzen Pause 2013 wieder zu und stieg im Absatz um 18,5 % auf 74.566 t und im Umsatz um 10,3 % auf 481 Mio. €. Der Export bewegte sich mit 124.319 t mengenmäßig auf Vorjahresniveau, musste aber bedingt durch die Volatilität vieler Märkte und Preisanpassungen mit 402 Mio. € leichte Umsatzeinbußen hinnehmen.
Die EU bleibt der wichtigste Marktplatz für den deutschen Naturdarm-Export. Mit 65.300 t im Wert von 264 Mio. € lag die Ausfuhrmenge in etwa auf dem Niveau der Vorjahre. Der bedeutendste Handelspartner in Europa bleiben die Niederlande als Transitland. Über den Hafen Rotterdam wird ein großer Anteil der Ware verschifft. Die Gesamtmenge ging zwar marginal auf 23.524 t zurück, liegt damit aber nach wie vor unangefochten auf Platz 1 der EU-Statistik. Den zweiten Platz verteidigt weiterhin Polen als Standort für Lohnveredelung mit einem stabilen Volumen von 11.631 t (Vorjahr: 11.366 t).
An Bedeutung gewinnen die Märkte jenseits europäischer Grenzen. Der Export von Naturdärmen in Drittländer stieg auf 138 Mio. € im Wert (Vorjahr: 133 Mio. €) und 59.037 t in der Menge – rund 3,3 % mehr Ware als im Vorjahreszeitraum. China bleibt mit Abstand wichtigster Handelspartner. In Brasilien hat sich die Lage deutlich stabilisiert, der Abwärtstrend der vergangenen Jahre ist gestoppt. Der Export von Naturdärmen nach Brasilien legte von 3.521 auf 3.868 t zu.
2014 hat der deutsche Naturdarmhandel deutlich mehr Ware importiert als im Jahr zuvor. Die Einfuhren beliefen sich auf 74.566 t (2013: 62.927 t) mit einem Gesamtwert von 481 Mio. € (463 Mio. €). Der weitaus größte Teil der Ware stammt mit 19.778 t aus China.
Foto: Zentralverband Naturdarm