Landmetzgerei Jais

30 Jahre Landmetzgerei Jais

Mit einem sehr gut besuchten und von der Sonne verwöhnten Hoffest feierte die Landmetzgerei Jais im Landkreis Fürstenfeldbruck ihr 30-jähriges Bestehen. Während es vor fünf Jahren regnete, hatte die Metzgerfamilie in diesem Jahr wohl einen guten Draht zum Wettergott. Schon vormittags um 10 Uhr war die als Parkplatz ausgewiesene Wiese nebenan reichlich mit Autos gefüllt. Kein Wunder, denn es gab schließlich einiges zu entdecken und zu erleben – und das im Halbstundentakt.

Landmetzgerei JaisDer Einladung von Obermeister Engelbert Jais, seiner Ehefrau Walburga und den Ehepaaren Karolin (Tochter) und Thomas sowie Andreas (Sohn) und Andrea Jais folgten an diesem Tag mehr Gäste denn je zuvor. Ebenso die amtierende Bayerische Weißwurstkönigin Lena I. (Lena Heimann). Auf dem Programm standen mehrere Besichtigungen des Freiluftbettten-Schweinestalls, „Schauwursten“ in der Metzgerei, die Besichtigung der im September vergangenen Jahres errichteten Hofgrillhütte sowie ein kurzes Steak-Tasting mit Fleischsommelier Andreas Jais und dem Partner Rienza-Grill.

Auch mehrere Stände von Kunsthandwerkern aus der Region waren auf dem Hof sowie in der Scheune vertreten – ebenso ein Informationsstand der Regionalmarke „Brucker Land“. Hier ist die Familie Jais der einzige verbliebene Metzgereibetrieb. In der Scheune hing auch eine mehrere Meter lange Plakatwand mit liebevoll zusammengestellten Bildern der Geschichte der Landmetzgerei Jais bis heute.

Kulinarik & Kultur

Landmetzgerei JaisVom Direktvermarkter zum erfolgreichen Handwerksbetrieb mit drei Verkaufsstellen, mobilem Verkauf und Foodtruck, Hofgrillhütte sowie eigener Schweinezucht. Was diese Familie geschaffen hat, ist bemerkenswert. Kulinarisch verwöhnt wurden die Gäste etwa mit frischen Weißwürsten, Grillwürsten, Rollbraten, Ofenkartoffeln mit Sour Cream oder Dry-age-Rindfleisch-Burger oder Pulled Pork-Semmel aus dem Truck. Kaffee, Kuchen und Eis gab es außerdem.

Für musikalische und kulturelle Abwechslungen sorgten die Luttenwanger Goaslschnalzer, Alphornbläser und eine zünftige Kapelle. Kinder konnten Lamas streicheln oder sich auf der kuhförmigen Hüpfburg austoben. Mädchen konnten sich Zöpfe binden lassen. Sichtlich zufrieden resümierte Engelbert Jais am frühen Nachmittag: „Einfach nur der Hammer. Ein besserer Marketing kannst Du nicht machen“. Weitere Informationen zu diesem Betrieb gibt es hier.

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