Danish Crown Sustainability

Neuer Preisturbo für dänisches Fleisch

Danish Crown setzt auf Nachhaltigkeit

Die Zeiten sind vorbei, dass Danish Crown Wachstum mit immer höheren Zahlen an geschlachteten Tieren anstrebte. In der neuen „Feeding the Future“-Strategie des Konzerns liegt der Fokus auf der Reduzierung des CO2-Fußabdrucks.

Wenn Fleisch seinen Ruf als Klimasünder verlieren soll, müssen die Felder intelligent bewirtschaftet, die Gülle kritisch gehandhabt und die Tiere sorgfältig gepflegt werden. Vor diesem Hintergrund wird Danish Crown mit milliardenschweren Investitionen eine Innovationsstrategie quasi vom Feld auf den Tisch starten. Diese Nachhaltigkeit soll dann als Hebel für Wertsteigerungen bei den Produkten wirken.

Entwicklung durch die gesamte Wertschöpfungskette hindurch

„Der starke Fokus auf Nachhaltigkeit bietet uns die Chance, Danish Crown für Kunden und Verbraucher relevanter denn je aufzustellen. Wir sind Eigentum dänischer Landwirte. Diese Konstellation eröffnet uns die Möglichkeit, eine Entwicklung durch die gesamte Wertschöpfungskette hindurch voranzutreiben – vom Feld bis zum Markenprodukt. Dabei zielen wir nicht darauf ab, mehr Schweine zu produzieren, sondern vielmehr darauf, Mehrwert aus den Rohstoffen zu schöpfen, die unsere Landwirte liefern“, sagt Jais Valeur, CEO von Danish Crown.

Untersuchungen haben ergeben, dass die Landwirte etwa 4 bis 5 Milliarden Dänische Kronen (DKK) in neue Technologie und Ställe investieren müssen. Zudem sollen 11 bis 12 Milliarden DKK den Betrieb auffrischen, davon etwa die Hälfte als Reinvestition in den Produktionsapparat. Bis 2026 will Danish Crown die Anlieferung von Schweinen auf dem aktuellen Niveau halten. Gleichzeitig sollen Investitionen in Erhalt und vorzugsweise Ausbau der Nachhaltigkeit fließen.

„Der Markt entwickelt sich ständig weiter. Da Convenience Food und pflanzliche Produkte immer beliebter werden, werden wir umfassend in Innovation und Produktion investieren, um unser Versprechen einzulösen und nachhaltige Lebensmittel anzubieten. Wenn wir erfolgreich sind, werden wir unseren Eigentümern Preise für ihre Rohstoffe zahlen können, die ihnen weitere Investitionen und eine Reduzierung des Kohlenstoff-Fußabdrucks ihrer Höfe ermöglichen”, ergänzt Jais Valeur.

Drei klimaneutrale Produktionsstätten binnen 12 Monaten

Das Handeln als nachhaltiges Unternehmen stelle hohe Anforderungen an öffentliche Berichterstattung und Transparenz. Folglich werde sich Danish Crown der Science Based Targets-Initiative (Scope 1-3) anschließen und sich so zu verbindlichen Zielen verpflichten.

Eine zusätzliche, kurzfristige Initiative besteht darin, dass drei der größten Produktionsstätten von Danish Crown innerhalb der nächsten 12 Monate klimaneutral werden sollen. „Das bedeutet, dass wir im Laufe dieses Jahres von der Aussaat des Getreides über die Geburt des Tieres bis hin zum Endprodukt in den Kühlregalen der Supermärkte detaillierte Lebenszyklusanalysen (LCA) für unsere dänische Produktion vorlegen werden.“ erklärt Preben Sunke, COO von Danish Crown, die Strategie. Der Konzern werde diese Zahlen nutzen, um daraus verbindlichen Ziele zu definieren.

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