BiFi Erster Spatenstich Guben

Neues Werk in Guben: BiFi goes East

BiFi in Brandenburg: Erster Spatenstich

Seit 50 Jahren wird BiFi Mini-Salami in den Schafft Fleischwerken im fränkischen Ansbach hergestellt. Nun soll das urdeutsche Markenprodukt auch an der deutsch-polnischen Grenze über das Fließband rollen. Am 20. Oktober 2022 erfolgte der erste Spatenstich für den Neubau der BiFi-Fabrik in Guben im Landkreis Spree-Neiße. Auch prominente Gäste wie Managing Director EMEA Jan Pieter Schretlen, der Bürgermeister von Guben, Fred Mahro, sowie weitere Vertreter der Stadt waren vor Ort dabei.

Das wird das neue BiFi-Werk

Bei dem neuen Bauprojekt handelt es sich um eine Großinvestition, die mit etwa 50 Millionen Euro beziffert wird und sich über eine Fläche von 220 x 40 Metern erstreckt. Für den Hochbau und die Ausrüstung führte der familiengeführte Protein Snack Produzent Jack Link’s, zu dessen Markenfamilie BiFi seit 2014 gehört, mit zahlreichen Firmen der Region Verhandlungen. Dem Ziel, langfristig möglichst viel Arbeit und Wertschöpfung von Unternehmen in und um die Lausitz einzukaufen, wurde damit Rechnung getragen.

„Mit der Ansiedlung in Guben erweitern wir unsere Produktionskapazität erheblich und schaffen damit die Voraussetzung für weiteres Wachstum und Beschäftigung“, sagte Alfred Gehr, Verantwortlicher der Supply Chain, zum Spatenstich.

100 Mitarbeiter, 100 Millionen BiFis

Das neue Produktionswerk bedeutet für das familiengeführte Unternehmen mit langfristiger Wachstumsstrategie ein Investment in die Zukunft. Um die 100 neue Mitarbeiter werden ab dem Jahr 2024 in der Gubener Werkshalle arbeiten. So können jährlich rund 100 Millionen Packungen BiFi die Supermarkt-Regale füllen. Das Gelände bietet Platz für drei weitere baugleiche Produktionshallen, die in den Folgejahren entstehen sollen. Dabei bietet sich reichlich Potential für weiteres und langfristiges Wachstum der Marke BiFi sowie für Beschäftigung im Landkreis Spree-Neiße.

Die BiFi Mini-Salamis sind ein Snack-Klassiker. Aktuellen Marktforschungen zufolge sind sie ein Wachstumstreiber in den Kassenzonen der Supermärkte, der Tankstellen-Shops. Und nun auch für den Wirtschaftsstandort Lausitz. Die Snack-Wurst bietet für viele Konsumenten eine herzhafte Alternative zu regulären Süßigkeiten mit Zucker und Kohlenhydraten. Sie liegt damit voll im Trend.

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