Rund eine Million Schweine werden monatlich in Belgien geschlachtet. Das entspricht einem Jahresvolumen von 1,1 Milliarden Kilogramm.
Wie das belgische Föderale Amt für Wirtschaft berichtet, haben die Schlachtungen im Herbst 2013 deutlich an Fahrt gewonnen. Summa summarum gingen im zurückliegenden Jahr insgesamt 11,9 Millionen Schweine an den Haken. Gegenüber 2012 ist das ein moderates Plus von zwei Prozent.
Im Herbst wurde ebenfalls ein höheres Schlachtaufkommen bei Rindern festgestellt. Die Zahlen reichten allerdings nicht aus, um die schleppenden Frühjahrsschlachtungen zu kompensieren. Insgesamt wurden 806.000 Rinder geschlachtet, zwei Prozent weniger als 2012. Das monatliche Schlachtaufkommen liegt bei 67.000 Tieren. Auf Jahrbasis werden 250 Millionen Kilogramm Rindfleisch erzeugt.
Mit 290 Millionen Brathähnchen wurde gegenüber dem Vorjahr ein Minus von sechs Prozent eingefahren. Monatlich werden mehr als 24 Millionen Brathähnchen geschlachtet – das entspricht einem Schlachtgewicht von 380 Millionen Kilogramm.
2013 wurden insgesamt 1,8 Milliarden Kilogramm Fleisch gewerblich in Belgien erzeugt. Nahezu zwei Drittel (64 Prozent) stellt die Schweinefleischbranche. Das ist Platz eins im Ranking der wichtigsten belgischen Fleischarten. Auf den weiteren Plätzen folgen die Geflügelbranche mit 21 Prozent und die Rindfleischbranche mit 14 Prozent der Fleischmengen.
Darüber hinaus werden pro Monat zirka 10.000 Schafe, 600 Ziegen, 700 Pferde, 70.000 Puten, 4.000 Enten und 16.000 andere Geflügel geschlachtet.
Das Föderale Amt beziffert die monatlichen Schlachtzahlen auf 25 Millionen Tiere.