Bei der Bioland-Qualitätsprüfung wurde im Frühjahr die beste Bioland-Wurst geprüft. Zwölf Bioland-Metzger aus ganz Deutschland schickten ihre Produkte zur Bewertung ein. Von jedem Betrieb mussten mindestens drei Produkte mit über 92 von 100 Punkten bewertet werden. Alle Betriebe bestanden die Prüfung. Eine Jury aus drei Sachverständigen der Kulmbacher Fleischermeisterschule überprüfte 53 Produkte, 45 bestanden direkt (davon 37 mit voller Punktzahl). Zwei Betriebe mussten in die Nachprüfung, nachdem sie Verbesserungsempfehlungen für ihre Produkte erhalten hatten. Die Prüfkriterien: Aussehen, Farbe, Konsistenz, Geruch, Individualität und Geschmack.
Die ausgezeichneten Betriebe:
– Gut Wulfsdorf Metzgerei, Ahrensburg, www.gutwulfsdorf.de
– Fleischerei Linnewedel, Eschede, www.fleischerei-linnewedel.de
– Ökoland, Wunstorf, www.oekoland.de
– Werkstätten der Arbeiterwohlfahrt Dortmund, Dortmund, www.awo-werkstaetten.de
– Willis Bio Fleischerei, Kenn, www.willis-bio.de
– Stockumer Bio-Metzgerei, Unna-Stockum, www.stockumer-hofmarkt.de
– Ackerlei, Bruchköbel-Oberissigheim, www.ackerlei.de
– Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung, Kleinblittersdorf, www.lebenshilfe-obere-saar.de
– Martinshof, St. Wendel, www.martinshof.de
– Bioland-Metzgerei Grießhaber, Mössingen, www.metzgerei-griesshaber.de
– Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung, Göppingen, www.sab-gp.de
– Konrad Specht, Mindelheim
Bioland-Fleischverarbeiter werden regelmäßig auf die Einhaltung der Bioland-Richtlinien von den Rohwarenherkünften über den Herstellungsprozess bis zur Warenkennzeichnung überprüft. Die Verarbeitung von Bioland-Wurstwaren erfordert hohes handwerkliches Geschick und fundierte Kenntnisse über die Fleischverarbeitung. „Die Herstellung von Bioland-Wurstwaren ist eine hohe Kunst. Nur wer sein Handwerk versteht, kann Wurstwaren ohne Zusatz- und Hilfsstoffe wie Phosphate und Nitritpökelsalz in solcher Spitzenqualität herstellen“, erklärt Hermann Jakob, Prüfer und Leiter der Fachschule für Fleischer in Kulmbach. www.bioland.de
Foto: Bioland e.V., Sonja Herpich