Was aktuell im Hinblick auf Pestizidrückstände in Lebensmitteln wissenswert ist, vermittelt die Akademie Fresenius jährlich auf der internationalen Fachkonferenz „Food Safety and Dietary Risk Assessment“. Diese findet vom 29. Februar bis 1. März 2016 in Köln statt. In der Erforschung der Lebensmittelsicherheit gibt es fortlaufend neue Erkenntnisse und verbesserte Verfahren, aber auch die Regulierung des Themas und die damit verbundenen Anforderungen entwickeln sich stetig weiter. Die Veranstaltung ist in vier Hauptthemen eingeteilt. Den Anfang macht am 29. Februar 2016 der Bereich Short-Term-Intake (IESTI), in dem z. B. die Ergebnisse des gemeinsamen Workshops von EFSA, FAO und WHO diskutiert werden. Danach folgen Vorträge zum Thema Datenanforderungen bei Rückständen, zu möglichen zukünftigen Entwicklungen auf OECD-Ebene und zur neuen BfR-Datenbank für qualitätskontrollierte Verarbeitungsfaktoren. Den Abschluss des ersten Konferenztages macht der Themenbereich „MRL setting“. Darin wird es neben Länderberichten aus Österreich und Thailand um Verbesserungen am Review bezüglich der existierenden EU-MRLs gehen.
Der zweite Tag der Veranstaltung widmet sich zum Großteil den Themen (kumulative) Risikobewertung und toxikologische Aspekte. Auf dem Programm stehen Präsentationen zur Bewertung von Pestizidmetaboliten, zur chronischen kumulativen Risikobewertung, zu kumulativen Bewertungsgruppen (CAGs) bei der Bewertung von Neurotoxizität und zur toxischen Wirksamkeit von Kurzzeitexpositionen. www.akademie-fresenius.de
Referenten:
– Alan R. Boobis, Imperial College London
– Monika Bross, BASF
– Bruno Dujardin, European Food Safety Authority (EFSA)
– Alexia Faure, ANSES
– Kathrin Gottlob, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
– Carina Gotto, QS Qualität und Sicherheit
– Caroline Harris, Exponent
– Antonio Hernández-Jerez, Universität Granada, Medizinische Fakultät
– Karsten Hohgardt, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)
– Tina Mehta, Dow AgroSciences
– Alexandra Mienné, ANSES
– David Miller, U.S. Environmental Protection Agency (EPA)
– Bernadette Ossendorp, Inst. für Öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM), Niederlande
– Christian Prohaska, Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES), Österreich
– Panpilad Saikaew, Behörde für Landwirtschaft und Lebensmittelstandards, Thailand
– Rebekka Scholz, Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
– Trijntje van der Velde-Koerts, Inst. für Öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM), Niederlande
– Jacob van Klaveren, Inst. für Öffentliche Gesundheit und Umwelt (RIVM), Niederlande
– Jürg Zarn, Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (FSVO), Schweiz
Die Konferenzsprache ist Englisch. Das komplette Programm gibt es in Kürze unter: www.akademie-fresenius.de/2314
Foto: MEV Verlag