Zoetermeer/Niederlande. Der Niederländischer Geflügelsektor war erfolgreich bei der Salmonellenbekämpfung und verbuchte eine deutliche Erlössteigerungen im Frischgeflügelsegment.
Der niederländische Geflügelsektor führt im Rahmen des Aktionsplans „Salmonellen und Campylobacter" kontinuierlich ein umfangreiches Monitoring durch. Die Untersuchungsergebnisse für das Jahr 2011 belegen den Erfolg der Branche bei der Salmonellenbekämpfung. So werden die für die menschliche Gesundheit kritischen Erreger Salmonella enteritidis und Salmonella typhimurium in der holländischen Geflügelwirtschaft fast nicht mehr nachgewiesen. Annähernd bei 0 % liegen auch die Resultate von Endproduktuntersuchungen in den Schlachtbetrieben. Deutlich rückläufig sind darüber hinaus die für den Menschen nicht gefährlichen Salmonellen-Typen. Das bestätigen die von den Experten der Niederländischen Wirtschaftsgruppe für Geflügel und Eier im Rahmen des Monitorings durchgeführten Analysen für alle Salmonellen-Typen. Danach lag die Kontaminationsrate bei Endprodukten im letzten Quartal 2011 bei 3,3 %. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2007 waren es noch 7,5 %.
Nach Erhebungen der GfK setzte der LEH im ersten Quartal 2012 rund 416 Mio. € mit weißem Fleisch um. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 5,6 %. Frisches Geflügelfleisch ist an den Bedienungstheken und im SB-Regal besonders gefragt. Die Erlössteigerung betrug hier 5,2 % auf einen Wert von knapp 310 Mio. €. Der wertmäßige Marktanteil von frischem Hähnchenfleisch liegt bei 41,1 %. Auch in den Niederlanden zeigt die Umsatzkurve nach oben. In den ersten drei Monaten des Jahres hat der Handel Geflügelfleisch im Wert von 142 Mio. € an die Verbraucher gebracht – eine Steigerung von 2 %. Die deutschen Konsumenten kauften im genannten Zeitraum rund 88.000 t Geflügelfleisch. Dabei hat Frischware mit einem Volumen von knapp 60.000 t die Nase vorn. Frisches Hähnchenfleisch kommt im ersten Quartal 2012 auf einen mengenmäßigen Marktanteil von etwas mehr als 41 %. www.pve.nl
han/Redaktion fleischNet