Innovation, Zukunftsfähigkeit und langfristige Entscheidungen standen im Fokus des Ammerbucher Design Talks 2026, der im Handtmann Forum in Biberach stattfand. Mit der Ausrichtung der Veranstaltung positionierte sich die Handtmann Unternehmensgruppe erneut als innovations- und dialogorientiertes Technologieunternehmen, das Zukunftsthemen aktiv gestaltet und den Austausch zwischen Industrie, Technologie und Unternehmertum fördert.
Austausch über Zukunftsthemen
Zum gemeinsamen Gespräch über Zukunftsfähigkeit, Innovationskultur und die Herausforderungen langfristiger Technologie- und Investitionsentscheidungen kamen Geschäftsführer, Vordenker und Technologieexperten aus unterschiedlichen Branchen zusammen, um ihre Perspektiven auszutauschen und zentrale Zukunftsfragen zu diskutieren. Zu den Mitwirkenden der Veranstaltung gehörten u.a. Dr. Mark Betzold, CTO/COO von Handtmann Processing, Markus Handtmann, Co-CEO der Handtmann Holding, sowie Dirk Seckler, Co-CEO des Handtmann Leichtmetallgusswerks. Markus Handtmann ordnete die vorgestellten Initiativen in den strategischen Gesamtkontext der Unternehmensgruppe ein und zeigte auf, wie Handtmann seit mehr als 150 Jahren technologische Exzellenz, unternehmerische Verantwortung und Innovationskraft mit langfristigem Denken verbindet und zugleich den Austausch über Zukunftsthemen der Industrie aktiv fördert.
Zukunftsstudie „Morpheus“
Einen zentralen Schwerpunkt der Veranstaltung bildete der Vortrag von Dr. Mark Betzold. Er stellte die Zukunftsstudie „Morpheus“ vor, die untersucht, wie Unternehmen heute belastbare Entscheidungen über Technologien, Produkte und Geschäftsmodelle treffen können, deren Erfolg oftmals erst viele Jahre später sichtbar wird. Mit Morpheus verfolgt Handtmann Processing einen systematischen Ansatz, um Zukunftsszenarien frühzeitig zu bewerten und daraus die Produkt- und Innovationsstrategie abzuleiten. Im Mittelpunkt der Studie stehen zukünftige Kundenbedürfnisse, Digitalisierung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz sowie nachhaltige Wertschöpfung.

„Die Zukunft gehört nicht den Unternehmen mit den meisten Ideen, sondern denjenigen, die frühzeitig die richtigen Entscheidungen treffen. Mit Morpheus schaffen wir einen Orientierungsrahmen, um die Kundenbedürfnisse von morgen besser zu verstehen und daraus Innovationen mit echtem Mehrwert abzuleiten. Unser Anspruch ist es, Zukunft nicht vorherzusagen, sondern sie gemeinsam mit Kunden, Partnern und Mitarbeitenden aktiv zu gestalten“, verdeutlichte Dr. Mark Betzold. Ergänzend unterstrich Martin Staudenrausch, Vice President Global Technology bei Handtmann Processing, die Bedeutung der Studie für die technologische Ausrichtung des Unternehmens: „Innovation beginnt dort, wo wir uns von heutigen Denkmustern lösen. Morpheus hat uns gezeigt, dass die Lebensmittelproduktion der Zukunft vor allem einfacher, intelligenter und stärker datengetrieben sein wird. Diese Erkenntnisse fließen bereits heute in unsere Technologie- und Produkt-Roadmaps ein.“ Einen weiteren Innovationsschwerpunkt präsentierte Dirk Seckler, Co-CEO des Geschäftsbereichs Leichtmetallguss. Am Beispiel der Handtmann Light-Performance-Räder zeigte er auf, wie technologische Kompetenz, konsequente Kundenorientierung und die Bereitschaft, etablierte Lösungen neu zu denken, innovative Produkte und neue Marktpotenziale erschließen können.
Podiumsdiskussion

Die sich anschließende Podiumsdiskussion wurde von Jürgen Schmid, Initiator des Ammerbucher Design Talks, moderiert. In einem offenen und intensiven Austausch diskutierten die Teilnehmenden über die Herausforderungen langfristiger Innovationsentscheidungen, die Rolle von Kunden als Mitgestalter zukünftiger Lösungen sowie die Frage, wie Unternehmen in Zeiten wachsender Unsicherheit ihre Innovationskraft erhalten und weiterentwickeln können. Die lebhaften Diskussionen und unterschiedlichen Perspektiven verdeutlichten die Relevanz dieses Formats und bestätigten den Ammerbucher Design Talk als etablierte Plattform für den branchenübergreifenden Austausch von Entscheidern.
Im Bild Mitte (v.l.n.r): Markus Handtmann, Jürgen Schmid (Initiator des Ammerbucher Design Talks)und Gastgeber Dr. Mark Betzold vor dem Hintergrund der Morpheus Studie