Der neue Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, war jüngst zu einem Austausch beim Fleischerverband Bayern zu Gast. Neben einem Rundgang in der Fleischerschule blieb ihm dabei Zeit für ein Gespräch. Die Zusammenarbeit mit dem Ministerium bezeichnete der bayerische Landesinnungsmeister Georg Schlagbauer als sehr gut und hob vor allem den Bayerischen Staatsehrenpreis oder die Beteiligung an der Internationalen Grünen Woche in Berlin hervor. Er sprach aber auch die Problematik der Förderung an. Hier gebe es viele Löcher, durch die das Metzgerhandwerk immer wieder falle.
Der Amtschef, der mit Ministerialdirigent Eckbert Dauer, Dr. Richard Carmanns und Georg Hausl angereist war, versprach in Kooperation mit dem Verband nach Lösungen zu suchen. Er verdeutlichte, dass mit jedem Handwerksbetrieb der schließen müsse, ein wenig an Individualität verlorengehe. Das neue Signet der Genusshandwerke sieht Hubert Bittlmayer als wirksame Plattform für Innungsbetriebe. Eckbert Dauer riet den Metzgern dazu noch mehr mit Vorteilen wie Regionalität oder eigener Schlachtung zu werben. Hier tue das Metzgerhandwerk noch zu wenig. Gemeinsam mit Hauptgeschäftsführer Rainer Hechinger übergab Georg Schlagbauer dem Amtschef einen Präsentkorb. Beide betonten, dass man im Gespräch bleiben müsse, um die gute Zusammenarbeit zu pflegen und weiter auszubauen. www.fleischerverband-bayern.de
Foto: Fleischerverband Bayern