Bedford weitet Hilfe auf Flüchtlingskinder aus

Die Wurst- & Schinkenmanufaktur Bedford zeigt großes soziales Engagement: Die Scheckssumme von 78.251 €  setzt sich zusammen aus dem Verkauf des Osnabrücker Friedensschinkens – für jeden verkauften Euro spendet das Unternehmen einen Euro – sowie aus Privatspenden der beiden Geschwister Mutsaers in Höhe von jeweils 15.000 €.

Nachdem sich die Hilfe des Osnabrücker Familienunternehmens in den vergangenen Jahren auf Kinderhilfsprojekte in Angola konzentrierte, spendet Bedford in diesem Jahr erstmals einen Teil des Geldes für Flüchtlings-Projekte in Deutschland. Zehntausende Menschen sind in den vergangenen Wochen und Monaten nach Deutschland gekommen. terre des hommes hilft ihnen mit Betreuungs-, Bildungs- und Integrationsprojekten und bietet Traumahilfe an. „Für uns ist es eine logische Fortsetzung unseres Spenden-Engagements, mit dem wir vor über zehn Jahren begonnen haben“, so Gabriele Mutsaers. „Armut, Hunger und Vertreibung – wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die Not von Kindern direkt vor unserer Haustür so groß sein würde. Deswegen wollen wir uns zusammen mit terre des hommes schnelle und unbürokratische Hilfe leisten, denn die Kinder sind es, die unter diesen schwierigen Bedingungen am meisten leiden.“

Osnabrücker Friedensschinken
Seit dem Start des Projekts „Osnabrücker Friedensschinken“ hat Bedford mittlerweile über 750.000 € gespendet. Zunächst galt die Hilfe verschiedenen Projekten in Angola. Dort wurde von dem Geld unter anderem eine Schule, die „Bedford School“ gebaut, in der seit der Inbetriebnahme mehr als 4.000 Kinder unterrichtet wurden. Seit 2012 richten sich die Hilfsleistungen schwerpunktmäßig auf Burma/Myanmar: Dort leidet die Bevölkerung noch immer unter den Folgen jahrzehntelanger Militärdiktatur und Unterdrückung. Bedford hat zusammen mit terre des hommes zwei Projekte ins Leben gerufen mit dem Ziel, verarmten und vertriebenen Kindern Nahrung, eine sichere Unterkunft und qualifizierte Bildung zu bieten.

Für terre des hommes nahm Albert Recknagel, Vorstand Programme, den Scheck entgegen. „Wir freuen uns sehr über die langjährige und großzügige Unterstützung durch die Firma Bedford, die zu unseren wichtigsten Partnern gehört“, so Recknagel. Im vergangenen Jahr hatte er gemeinsam mit Bert Mutsaers die Schule in Angola besucht, die mit Bedford-Spenden finanziert wurde.

www.bedford.de

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