Noch bis Ende April können sich fleischerhandwerkliche Innungsbetriebe an der Umsatz- und Kostenanalyse des Deutschen Fleischer-Verbandes beteiligen. Die Betriebsberatungsstelle des DFV untersucht dazu die Daten aus der Finanzbuchhaltung eines Betriebs auf mögliche Schwachstellen. Die DFV-Fachleute spüren gezielt Auffälligkeiten auf, die vom erreichbaren Ergebnis abweichen. Untersucht werden Zahlen aus dem Jahr 2016. Als Ergebnis erhält der Betriebsinhaber einen ausführlichen, leicht verständlichen Analysebericht. Dieser enthält Hinweise auf erreichbare Einsparpotenziale und ermöglicht eine zielgerichtete Verbesserung des Betriebsergebnisses. Nach Abschluss der Erhebung wird für alle teilnehmenden Betriebe zusätzlich eine umfassende statistische Gesamtauswertung erstellt. Daraus lassen sich Hinweise für künftige unternehmerische Entscheidungen ableiten.
Die Grundlage der Analyse ist ein Soll-Ist-Vergleich. Dabei werden für alle Kostenarten auf Basis betriebsindividueller Strukturen bestimmte Soll-Werte ermittelt und den tatsächlichen Kosten gegenübergestellt. Ergänzend dazu erhalten die Teilnehmer verständliche Kommentierungen und ggfs. Handlungsempfehlungen zur Struktur und Entwicklung des Umsatzes sowie den einzelnen Kostenarten. Auch Zinsen, Tilgung und Privatentnahmen werden geprüft. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Die abschließende Gesamtauswertung ist komplett anonymisiert. Nach Absprache mit der DFV-Betriebsberatungsstelle sind auch individuelle, einzelbetriebsbezogene Analysen außerhalb des halbjährlichen Turnus möglich. Die Umsatz- und Kostenanalyse hat sich als betriebswirtschaftliches Kontrollinstrument für viele Betriebe bewährt. Über 3.200 dieser Auswertungen wurden angefertigt. Informationen und Anmeldeunterlagen gibt es als Download auf den Internetseiten des DFV oder bei der Betriebsberatungsstelle des DFV. Ansprechpartnerin ist Martina Schreiner, m.schreiner@fleischerhandwerk.de, Tel. 069/63302-270, Fax. 069/63302-120.
Foto: Deutscher Fleischer-Verband