Ob Tierwohl, Bioprodukte oder vegetarische Kost, selten entwickelten sich die Verbraucherwünsche in einem solchen Tempo. Zugleich stehen die Erzeuger vor vielfältigen Herausforderungen, sowohl in finanzieller, aber auch in kultureller Hinsicht. So erzielten Erzeuger für Schweine den niedrigsten Preis seit 2007. Und auch wenn die Haltung von Rindern finanziell nicht ganz so dramatisch aussieht, sind viele Halter im Zuge der niedrigen Milchpreise dazu gezwungen ihre Bestände zu selektieren, was zu einem Überangebot gerade im Bereich der Schlachtkühe führt.
Auf dem Branchendialog Fleisch und Wurst am 1. und 2. Juni 2016 in Köln wird diskutiert, wohin sich der Markt entwickelt und wie Erzeuger und Verarbeiter dieser Entwicklung begegnen können. Experten aus Fachgebieten entlang der gesamten Wertschöpfungskette stellen aktuelle und zukünftige Entwicklungen vor.
Der Branchendialog Fleisch und Wurst wird von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI), einem Fachmagazin und GS1 Germany veranstaltet. Themenschwerpunkte sind u. a. die nachhaltige Nutztierhaltung in NRW und die hohen gesellschaftlichen Anforderungen. Weitere Informationen und Anmeldung auf www.gs1-germany.de oder unter Tel. (0221) 947 14 536.
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