Die deutschen Unternehmen stehen mit dem sogenannten Internet der Dinge vor einem grundlegenden Umbruch. Das gilt auch für die Lebensmittelwirtschaft. Intelligent gesteuerte und vernetze Logistik- oder Herstellungsmethoden gehören zu ihren Standards.
Und wie sieht das alles in 30 Jahren aus? Werden Industrie 4.0-Lösungen aus dem 3D-Drucker künftig individualisierte Lebensmittel auf Knopfdruck für jedermann nach Hause liefern? Was ist unter Begriffen wie Superfood, Nanotechnik, Nutrigenomik, personalisierte Nahrung, Bioökonomie, Hybridzüchtung oder Hochdrucktechnologie bei Lebensmitteln zu verstehen? Sind technologisch hochmodern hergestellte Lebensmittel mit Liebe gemacht? Oder gilt das nur für Mamas Apfelkuchen? Wie beeinflusst ständiger Fortschritt die Wahrnehmung einer genussvollen Zubereitung, der Esskultur, des Genusses?
Mit diesen Fragen befasst sich die von der Fraunhofer Allianz Food Chain Management aufgesetzte Studie „Essbare Innovationen – Lebensmittel im Spannungsfeld von technologischem Fortschritt und Technikablehnung von Verbrauchern“, die auf dem Symposium am 4. November 2015 von 14 bis 18 Uhr (Einlass ab 13:30 Uhr) im Meistersaal, Köthenerstraße 38, in Berlin-Mitte vorgestellt wird. Als Referenten haben u. a. bereits Dr. Maria Flachsbarth und Prof. Dr. Hannelore Daniel zugesagt. Gastgeber des Events ist der Geschäftsführer des Vereins „Die Lebensmittelwirtschaft“, Stephan Becker-Sonnenschein (Bild).