Edeka Popko: Nominierung für „Stores of the Year 2026“

Der Edeka-Markt Popko im Braunschweiger Stadtteil Lamme zählt zu den drei Nominierten für die „Stores of the Year 2026“ in der Kategorie „Food“. Die Auszeichnung des Handelsverbands Deutschland (HDE) würdigt jährlich herausragende und zukunftsweisende Ladenkonzepte im Einzelhandel. Im Fokus der Juryentscheidung steht bei diesem Markt insbesondere die konsequent nachhaltige Bauweise in Holz, kombiniert mit einem auf Regionalität und Ressourcenschonung ausgerichteten Betriebskonzept.

HDE-Branchenauszeichnung „Stores of the Year 2026“

Die Preisverleihung „Stores of the Year 2026“ fand im Rahmen des Handelsimmobilien-Kongresses in Berlin statt. In der Kategorie „Food“ erreichte Edeka Popko die Nominierung unter die drei besten Konzepte. Der Markt gilt damit als ein Vorreiter für nachhaltige Supermarkt-Architektur und -Planung.

Auch wenn der Erstplatzierung ein anderer Markt zugesprochen wurde, wird die Nominierung von Edeka-Kaufmann Andreas Popko und seinem Team als bedeutende Bestätigung des eingeschlagenen Weges gesehen. Das 42-köpfige Team betrachtet die Auszeichnung als Anerkennung für ein Konzept, das Nachhaltigkeit in Bauweise und Sortiment gleichermaßen in den Mittelpunkt stellt.

„Nachhaltigkeit nicht nur zeigen, sondern konsequent leben“

Marktleiter Andreas Popko beschreibt die Zielsetzung hinter dem Projekt klar: „Unsere Idee war es, einen Markt zu schaffen, der Nachhaltigkeit nicht nur zeigt, sondern konsequent lebt – von der Bauweise bis zum Sortiment. Dass dieses Konzept bundesweit Aufmerksamkeit findet, bestätigt uns in unserem Weg und motiviert uns, ihn weiterzugehen.“

Damit rückt der Braunschweiger Markt in den Fokus überregionaler Fachöffentlichkeit. Die Kombination aus innovativer Holzbauweise, ressourcenschonender Konstruktion und regional geprägtem Sortiment bildet den Kern des Konzeptes, das zur Nominierung beim HDE-Award geführt hat.

Innovatives Leuchtturmprojekt in Holzbauweise

Mit der Eröffnung im Mai 2025 gilt Edeka Popko als Leuchtturmprojekt im deutschen Lebensmittelhandel. Erstmals wurde ein Supermarkt vollständig mit dem Holzbausystem TRIQBRIQ realisiert. Dieses System setzt auf Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung und unterscheidet sich grundlegend von konventionellen Bauweisen im großflächigen Einzelhandel.

Zum Einsatz kommen mikro-modulare Holzbausteine („BRIQs“), die aus Industrie-, Schad- und Altholz gefertigt werden. Auf Beton und Klebstoff wird weitgehend verzichtet. Die BRIQs werden auf der Baustelle ineinandergesteckt und ausschließlich mit Buchenholzdübeln fixiert. Die Konstruktion ist damit vollständig rückbaubar, kommt ohne künstliche Verbindungsmittel aus und erfordert keine Trocknungszeiten.

Das daraus entstehende Baukonzept ist auf schnelle Errichtung, hohe Flexibilität und geringe Emissionen ausgelegt. Wände lassen sich auch nachträglich an veränderte Nutzungskonzepte anpassen, etwa bei Umbauten im Markt oder neuen Ladenlayouts. Ergänzend zur massiven Holzstruktur kommt ein Dach aus Mehrschichtholzplatten zum Einsatz. Die Fassade ist ebenfalls komplett aus Holz gefertigt. Ein optimiertes statisches Konzept ermöglicht zudem schlankere Fundamente und reduziert den Einsatz von CO₂-intensivem Beton deutlich.

Regionalität und Lebensmittelverschwendung im Fokus

Der Nachhaltigkeitsgedanke beschränkt sich bei Edeka Popko nicht auf die Architektur. Auch im laufenden Betrieb setzen Andreas Popko und sein Team auf ein konsequent regional ausgerichtetes Konzept und Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung.

Zur Vermeidung von Lebensmittelverlusten kooperiert der Markt mit einem Bauern vor Ort. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, Überhänge sinnvoll zu verwerten und damit unnötige Entsorgung zu vermeiden. Gleichzeitig nimmt Regionalität einen zentralen Platz in der Sortimentsgestaltung ein, insbesondere in der Obst- und Gemüseabteilung, die mit einer breiten Auswahl regionaler Produkte ausgestattet ist.

www.edeka-minden.de

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