Laut Forschungsleiter Wayne Sherman würden Pfirsiche mit solch ungewöhnlicher Form im asiatischen Raum bereits seit Jahrhunderten verspeist. “Besonders unter den chinesischen Herrschern waren sie beliebt, denn man konnte die Pfirsiche in der Hand drehen, ohne dass der Saft in den Bart läuft”. Für die jüngsten Forschungen wählte man allerdings eine australische Variante dieser Pfirsichart. Ein in die Frucht eingeschleustes Gen soll garantieren, dass das Fruchtfleisch besonders fest wächst.
Ein weiterer Vorteil: Die Pfirsiche können noch an den Bäumen ausreifen und müssen nicht – wie bisher üblich – halb grün zum Versand gepflückt werden.
Weil die Pfirsiche länger am Baum reifen, seien sie wesentlich zuckerhältiger und süßer, als Pfirsiche, die bislang im Supermarkt zum Kauf angeboten werden. Da die Pfirsiche nicht rund sind, würden sie durch mechanische Verpackungsmaschinen beschädigt. Aus diesem Grund wird das Festiger-Gen eingeschleust. Schon bei vielen anderen Früchten wurde dieses Gen verwendet, wie etwa bei Kirschen, Heidelbeeren, Melonen und Tomaten.
Alle an der University of Florida gentechnisch veränderten Früchte erhalten den Präfix UF. Was also lag näher als UFO?
