In den ersten sechs Monaten 2016 wurden in den gewerblichen Schlachtbetrieben Deutschlands rund 4,1 Mio.t Fleisch produziert. Dies ist laut Statistischem Bundesamt (Destatis) ein Höchstwert für ein erstes Halbjahr generell. Die erzeugte Menge lag knapp über dem Niveau des Vorjahreszeitraum. Die aus gewerblichen Schlachtungen erzeugte Schweinefleischmenge von 2,8 Mio.t sank in dieser Zeitspanne um 0,3 % (-8.500 t). Mit 29,2 Mio.Schweinen wurden 131.000 Tiere weniger geschlachtet (-0,4 %). An der gewerblichen Fleischerzeugung insgesamt hatte Schweinefleisch mit 67,6 % den höchsten Anteil, es folgten Geflügelfleisch (18,6 %) und Rindfleisch (13,5 %). Schaf-, Ziegen- und Pferdefleisch hatten zusammen nur einen Anteil von 0,3 % an der Gesamtproduktion.
Die gewerblichen Rinderschlachtungen beliefen sich auf 1,7 Mio.Tiere und stiegen somit um 1,2 % (+20.900 Tiere). Dadurch erhöhte sich auch die erzeugte Menge an Rindfleisch gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 550.200 t (+ 0,8 %; + 4.300 t). Die Geflügelfleischproduktion stieg gegenüber dem 1. Hj. 2015 um etwa 4.100 t (+ 0,5 %) auf 758 200 t. Die Erzeugung von Jungmasthühnerfleisch sank hingegen um 1,4 % auf 477.800 t. Der Anstieg der Produktion von Geflügelfleisch insgesamt resultiert aus der erhöhten Erzeugung von Puten- und Suppenhühnerfleisch. www.destatis.de
Foto: Theimer