Food Future

Mehr als 80 Personen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft aus Deutschland und den Niederlanden versammelten sich in Quakenbrück, um sich über die Potentiale zu informieren, die das grenzüberschreitende Projekt bereit hält.

So konnte Dr. Volker Heinz, Leiter des Deutschen Instituts für Lebensmitteltechnik (DIL), als Leadpartner von FOOD FUTURE den niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode, den niederländischen Kommissar der Königin der Provinz Groningen, Max van den Berg, und weitere hochkarätige Gäste begrüßen. „Ich freue mich, dass FOOD FUTURE bereits am Tag seines Arbeitsbeginns auf so großes Interesse stößt. FOOD FUTURE soll der Startpunkt einer Entwicklung sein, die uns international zu einer Vorzeigeregion macht."
Der niedersächsische Wirtschaftsminister Jörg Bode hob die Bedeutung und Perspektiven der Ernährungswirtschaft aus der Sicht Niedersachsens hervor: „FOOD FUTURE passt hervorragend zur niedersächsischen Technologiepolitik. Nur durch den kontinuierlichen Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft können wir erfolgreiche Ideen und Produkte entwickeln. Solche Innovationen sind unerlässlich, wenn die Region ihre Stellung als führender Anbieter von Nahrungsmitteln behaupten will, wenn die hier produzierten Nahrungsmittel gleichzeitig hochwertig, sicher und effizient hergestellt sein sollen."
Max van den Berg, Kommissar der Königin der Provinz Groningen, betonte, dass die Lebensmittelbranche überwiegend aus gesunden KMU-Betrieben bestehe, die allerdings mit tiefgreifenden Trends wie Globalisierung, demographischer Wandel, Änderung der Essgewohnheiten konfrontiert seien. Es gelte die dazu passenden Antworten zu finden. „Stark blühende Regionen sind die Basis eines konkurrenzfähigen, innovativen Europas. Das erfordert eine grenzübergreifende Zusammenarbeit. FOOD FUTURE kann als eine Initialzündung für eine neue, fruchtbare Zusammenarbeit angesehen werden."
Dieses bestätigte Peter Schenk, Generaldirektion Regionalpolitik, Europäische Kommission: „Der besondere Mehrwert von FOOD FUTURE ergibt sich aus der deutsch-niederländischen Kooperation. War bisher bei der Suche nach geeigneten Wissenseinrichtungen oft an der Grenze Schluss, erweitert sich durch FOOD FUTURE der regionale Technologietransfer auf beiden Seiten. Ziel ist es, dass Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Grenzregion zusammenarbeiten und so zu mehr Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit beitragen."
Wie die Aktivitäten von FOOD FUTURE konkret aussehen, erläuterte der Projektkoordinator Dr. Helmut Steinkamp (DIL). Es werden Kontakte zwischen Industrie und anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen hergestellt, Informationsveranstaltungen in der Region durchgeführt, mit der Industrie gemeinsam Innovations- und Technologie-Projekte umgesetzt sowie die Aus- und Weiterbildung gestärkt. Dadurch können neue Technologien auch für die kleinen Unternehmen zugänglich gemacht werden, dauerhafte Netzwerke aufgebaut werden, die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen KMU gestärkt und ein nachhaltiges Wachstum der Branche in der Region erreicht werden.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurde den Gästen Appetit auf die „Küche der Zukunft" gemacht: So wurden während einer angeregten Abschluss-Unterhaltung unterschiedlichste Snacks gereicht, z.B. aus der Cryo-Küche, bei der mit Stickstoff gekocht wird.
Mit diesem Auftaktevent ist nun der offizielle Startschuss für FOOD FUTURE gefallen. Unternehmen können sich ab sofort über die Vorteile einer Teilnahme beraten lassen. „Die Idee für Innovation bringen die Unternehmen mit, alles Weitere wird gemeinsam erarbeitet – speziell auf die betriebsinternen Anforderungen zugeschnitten. So können Unternehmen ganz leicht von FOOD FUTURE profitieren", fasst es Dr. Helmut Steinkamp (DIL) zusammen.

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