Das KIN-Lebensmittelinstitut in Neumünster bietet ab September 2016 eine sechsmonatige Weiterbildung zum Food-Safety-Manager an. Der Lehrgang vermittelt Kenntnisse zur Einrichtung oder Weiterentwicklung effektiver Managementsysteme, um so die strengen Vorschriften über alle Stufen der Lieferkette hinweg einhalten zu können. Dabei vermitteln Experten durch betriebsspezifische und simulative Fallstudien Handlungskompetenz für den betrieblichen Alltag.
Um die Verkehrsfähigkeit von Fleischerzeugnissen und Fertiggerichten mit Fleischkomponenten zu beurteilen, sind mikrobiologische Untersuchungen nötig – überwacht von zugelassenen Sachverständigen. Innerhalb des Qualitätsmanagements ist Hygiene einer der kritischsten Faktoren überhaupt, denn es gilt zu verhindern, dass Keime in das Produkt gelangen. Lebensmittelhersteller und Systemgastronomen benötigen also ein ganzheitliches Konzept: für den Aufbau eines Hygienemanagements, die Einhaltung der Richtlinien der guten Herstellungspraxis (GMP) sowie des HACCP-Konzepts (Hazard Analysis and Critical Control Points). Dazu müssen umfangreiche Belastungsproben, sogenannte Challenge Tests, durchgeführt werden, um die Sicherheit der Verfahren und Produkte zu gewährleisten.
„Die neue Qualifikation haben wir konzipiert, weil Unternehmen einen wachsenden Bedarf an Experten für Food Safety haben“, so Axel Graefe, Leiter des KIN-Lebensmittelinstitutes. Darüber hinaus bildet die KIN-Fachschule, mit über 2.500 Absolventen eine der renommiertesten Fachkräfteschmieden der Branche, seit vielen Jahren Lebensmitteltechniker aus. Die neuen Lehrgänge dafür starten im Oktober 2016 und können auch berufsbegleitend absolviert werden. Anmeldungen sind noch möglich. Weitere Informationen unter www.kin.de.
Das KIN-Lebensmittelinstitut gilt als Vorreiter in Sachen thermischer Haltbarmachung und ist Experte für die Entwicklung und Implementierung von Food-Safety-Konzepten.
Foto: KIN-Lebensmittelinstitut