Die Lebensmittelchemische Gesellschaft mit ihren rund 2.800 Mitgliedern aus Behörden, Handelslaboratorien, Hochschulen und aus der Wirtschaft nimmt den juengsten Gammelfleisch-Skandal jedoch zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass die Amtliche Lebensmittelkonrtolle prinzipiell ein wirksames Instrument sei, um die Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten. Die in Deutschland angebotenen Lebensmittel seien im Allgemeinen gesundheitlich unbedenklich. Die Lebensmittelchemische Gesellschaft, groesste Fachgruppe in der GDCh, fordert aber, die bestehenden Rechtsvorschriften konsequent anzuwenden, vor allem, wenn wissentlich oder billigend verdorbene Lebensmittel in Verkehr gebracht werden. Die gesetzliche Basis muesse darueber hinaus einheitlich gehandhabt werden. Die Lebensmittelchemische Gesellschaft stellt des Weiteren fest, dass im Vollzug des Lebensmittelrechts bisher nur wenige Lebensmittelchemiker taetig seien und fordert hier den verstaerkten Einsatz ihrer Mitglieder, deren Aufgabe bei den Behoerden bislang in erster Linie die sachverstaendige Untersuchung und Beurteilung von Lebensmittelproben ist.