Guter Start für Gastronomen und Hoteliers ins Weihnachtsgeschäft

Zwei Drittel der Befragten (68 Prozent) zeigen sich mit dem bisherigen Geschäftsverlauf in der Adventszeit sowie mit den bereits eingegangenen Buchungen für Weihnachtsfeiern zufrieden bis vollkommen zufrieden. Bei den meisten Unternehmern (44 Prozent) ist die Zahl der Buchungen im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben, 34 Prozent freuen sich über ein Buchungsplus. Der überwiegende Anteil der Unternehmer (42 Prozent) geht davon aus, das Niveau der Vorjahresumsätze halten zu können. "Die Weihnachtszeit gehört für viele Gastronomen und Hoteliers zu den wichtigsten Wochen des Jahres", berichtet Ernst Fischer, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes. Aus den Umfrageergebnissen seien zwei Trends erkennbar: "Insbesondere bei Firmenweihnachtsfeiern wird über den kulinarischen Genuss hinaus auch ein Begleitprogramm und Unterhaltung gewünscht", so Fischer. Die Feier solle zum Event werden. Zudem sei der Trend zu Pauschalarrangements ungebrochen. Viele Buchungen erfolgten darüber hinaus sehr kurzfristig.

"Ich hoffe, dass das Jahr 2006 mit einem florierenden Feiertagsgeschäft einen guten Abschluss findet", sagt der DEHOGA-Präsident. Fischer prognostiziert für das Gesamtjahr 2006 für Hotellerie und Gastronomie ein Umsatzplus von 1,5 Prozent. "Nach einer Durststrecke von vier Jahren hat uns die Fußball-Weltmeisterschaft endlich wieder einen Kick nach oben gegeben." Die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 drohe jedoch den leichten wirtschaftlichen Aufschwung abzuwürgen: "Die Anhebung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte trifft uns als konjunktursensible Branche besonders hart", erklärt Fischer. Außerdem vergrößere sie die ohnehin schon vorhandene Mehrbelastung im Vergleich zu den Kollegen im europäischen Ausland.
"In fast allen Ländern Europas gilt der reduzierte Satz für die Hotellerie, in der Hälfte der Mitgliedstaaten auch für die Gastronomie. Der DEHOGA wird nicht nachlassen, den reduzierten Mehrwertsteuersatz auch für die Hotellerie und Gastronomie in Deutschland einzufordern."

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