Fettiges, durchwachsenes Fleisch stellt eine Herausforderung für die Homogenisierung von Proben im Vorfeld der Analytik dar. Verbleiben dicke Stücke von Schwarte oder Haut in der Probe, kann das Analysenergebnis verfälscht werden. Auch der hohe Wasseranteil kann problematisch sein.
Die neue Messermühle Grindomix GM 200 verfügt über einen sehr antriebsstarken Motor, so dass die volle Schneidleistung der Klingen zum Einsatz kommt. Zähe Fleischstücke lassen sich mit dem neuen gezahnten Wellenschliffmesser so gut zerkleinern, dass praktisch keine gröberen Stücke zurückbleiben und die Probe bereits nach kurzer Zeit homogenisiert ist. Die kurze Mahldauer begünstigt außerdem eine geringe Wärmeentwicklung.

Homogenisierung in zwei Schritten
1. 250 g Schweineschulter mit dicker Schwarte werden in der GM 200 mit dem Wellenschliffmesser zunächst für 10 Sekunden bei 7.000 min-1 zerkleinert.
2. Die vollständige Homogenisierung ist nach weiteren 20 Sekunden bei 10.000 min-1 erreicht. In diesem Schritt sollte der Volumenreduktionsdeckel 0,3 l oder 0,5 l verwendet werden um die Mahleffizienz zu steigern.
Zwischen den einzelnen Schritten wird das Fleisch, das sich oberhalb der Klingen am Mahlbecher sammelt, mit einem Schaber gelöst und dem Schneidprozess wieder zugeführt. Die Boost-Funktion mit 14.000 min-1 kann die Homogenisierung weiter verbessern.
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