Weltweit ist die Verminderung von CO2-Emissionen, wie sie die Weltklimakonferenz fordert, ein Topthema auf der politischen Agenda. Im CleanSmoke-Verfahren fallen rund 50 % weniger Räuchermaterial an als beim konventionellen Räuchern. Allein dadurch werden die CO2-Emissionen halbiert. Insgesamt lassen sich mit dem CleanSmoke-Verfahren gegenüber der Glimmraucherzeugung über 83 % und gegenüber Friktionsraucherzeugung immer noch mehr als 60 % der CO2-Emissionen einsparen. Da während des Räucherprozesses mit CleanSmoke nichts verbrennt, ist die TA-Luft, die ab Mitte 2017 den Schadstoffausstoß neu regeln soll, kein Thema.
Am 27. März 2017 veranstaltet die frisch gegründete CleanSmoke Coalition (CSC), eine europäische Initiative von CleanSmoke-Herstellern, Lebensmittelproduzenten und Händlern, ihren ersten Fachkongress in Frankfurt am Main. In diversen Vorträgen und Diskussionen werden rechtliche Aspekte beleuchtet sowie ein Überblick über die aktuelle Situation von CleanSmoke in Europa gegeben. Auf der Agenda stehen aber auch Themen wie Ressourcen- und Emissionsschutz oder Lebensmittelsicherheit.
Räucher-Revolution
Für das CleanSmoke-Verfahren wird gereinigter Rauch eingesetzt – sogenannter CleanSmoke. Hergestellt wird er in einem patentierten Verfahren, bei dem unbehandelte Holzspäne unter kontrollierten Bedingungen und unter Ausschluss von Sauerstoff in einem Raucherzeuger verglimmen. Dieser Rauch wird in Trinkwasser auskondensiert, anschließend gefiltert und so von unerwünschten Bestandteilen wie Asche, Teer und PAKs gereinigt.
Am Fachkongress teilnehmen können Vereinsmitglieder sowie interessierte Branchenvertreter. Ansprechpartner sind bei Rückfragen zur Mitgliedschaft, zum Verein oder zum Kongress erreichbar unter info@clean-smoke-coalition.eu oder telefonisch unter +32 (0)2-739 62 62. www.clean-smoke-coalition.eu
Foto: B&L-Archiv