Rinderschlachtungen stiegen im ersten Quartal

Im ersten Quartal 2014 wurden in deutschen gewerblichen Schlachtbetrieben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 2,02 Millionen Tonnen Fleisch produziert; 1400 Tonnen oder 0,1 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dieser leichte Produktionszuwachs in der Fleischerzeugung ist auf höhere Geflügel- sowie Rinderschlachtungen zurückzuführen, geringere Schweineschlachtungen wirkten sich dämpfend auf die Gesamterzeugung aus.

Nachdem im Jahr 2012 ein Rückgang an Schlachtungen von Schweinen deutlich wurde, war im Jahr 2013 ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Im ersten Quartal 2014 wurde wiederum ein Rückgang festgestellt. Gegenüber dem ersten Vorjahresquartal reduzierte sich das Aufkommen um 178.200 Tiere (-1,2 Prozent); insgesamt wurden 14,5 Millionen Schweinen geschlachtet. Schweine ausländischer Herkunft hatten einen Anteil von 8,5 Prozent an allen Schweineschlachtungen; der Import fiel damit um 0,9 Prozent geringer aus. Die produzierte Schweinefleischmenge von 1,37 Millionen Tonnen lag um 18. 600 Tonnen (-1,3Prozent) niedriger als im Vorjahresquartal.

Entgegen dem langfristigen stetigen Rückgang des Schlachtaufkommens an Rindern wurde in den sechs vorhergehenden Monaten eine zumeist nicht unerhebliche Zunahme registriert; diese wurde unterbrochen durch reduzierte Schlachtzahlen im März dieses Jahres. Dennoch schloss das erste Quartal 2014 mit einer Schlachtzunahme von 19.100 Tieren (+ 2,2 Prozent) gegenüber dem ersten Quartal 2013; insgesamt wurden 874.600 Rinder geschlachtet. Die Rindfleischerzeugung erreichte ein Gesamtvolumen von 279.000 Tonnen und lag damit um 6500 Tonnen (2,4 Prozent) über dem Ertrag des ersten Quartals 2013.

Die Geflügelfleischerzeugung schließt den Berichtszeitraum mit einem Produktionsplus von 4,0 Prozent (14.100 Tonnen) gegenüber dem ersten Quartal 2013 ab. Die Geflügelschlachtereien produzierten in den ersten drei Monaten 2014 rund 366.200 Tonnen Geflügelfleisch. Die gewerbliche Erzeugung von Lammfleisch erbrachte in den Monaten Januar bis März 2014 einen Ertrag von 3300 Tonnen; ein Rückgang um 12,2 Prozent. An Schaffleisch wurden 600 Tonnen erzeugt (-10,1 Prozent).

An der Fleischerzeugung insgesamt hat Schweinefleisch einen Anteil von 67,8 Prozent, im ersten Quartal 2013 wies der Anteilsvergleich noch einen Prozentpunkt (68,8 Prozent) mehr auf. Danach folgen Geflügelfleisch (18,1 Prozent) und Rindfleisch (13,8 Prozent).

 

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