Rindfleisch für Staffelseewirte

Keine Intensivmast, keine Massentierhaltung und null Stress. Dafür schonende Ammenkuhhaltung, große Freiflächen und artgerechter Umgang mit den Tieren – natürlich alles Bio. Familie Mayrs Riegseer Weideochsen führen ein rundum sorgenfreies Leben. Das hochwertige Fleisch der Fleckviehochsen wird durch Georg Mayrs einzigartige Aufzucht und Haltung zarter, saftiger und feinfasriger. Und ist jetzt exklusiv bei den acht Staffelseewirten im Blauen Land erhältlich, das sich ca. 70 Kilometer südlich von München zwischen Staffelsee und Riegsee erstreckt. Seit Kurzem beliefert der Naturlandhof ausschließlich die regionale Gastronomie und Mayr freut sich über den guten Zuspruch. Zahlreiche Köstlichkeiten des Spitzenprodukts können Gäste bei der „Kulinarischen Sommerfrische“ vom 20. bis 29. Juni probieren. Wer möchte, erlebt zusätzlich bei herzhaften Schmankerl im Restaurant AUSZEIT ein Theaterstück, lässt sich im Restaurant Burgklause von Live-Musik verwöhnen, besucht die Gartentage im Gestüt Schwaiganger, genießt ein „Sommerfrische-Bier“ im Griesbräu oder schippert bei der traditionellen Benefizfahrt über den Staffelsee.

 

Wenn Georg Mayr um 5.30 Uhr den Stall betritt, ist die Freude groß. Nichts ungewöhnliches, schließlich kennt er jedes seiner 90 Tiere persönlich. Im Alter von drei bis fünf Wochen holt der passionierte Landwirt die Bullenkälber bei den regionalen Biobauern rund um den Riegsee ab, um sie durch fünf Ammenkühe langsam und schonend auf seinem Hof aufzuziehen. „Etwa hundert Tage werden sie gesäugt, und mit einem Jahr ziehen die Jungochsen dann den ganzen Sommer auf die Weide hinaus, bevor sie im Alter von zweieinhalb Jahren persönlich zum Metzger gebracht und tiergerecht geschlachtet werden“, erklärt der Biobauer. Das Besondere an seiner Ochsenaufzucht ist, dass er die Tiere im Alter von vier bis fünf Monaten vom Tierarzt kastrieren lässt. „Durch den umgestellten Hormonhaushalt werden die Bullenkälber ruhiger, ausgeglichener und wachsen wesentlich langsamer, was zur hochwertigen Qualität des Fleisches beiträgt“, sagt Mayr, dessen Hof bereits seit 1527 besteht.

 

Einiges musste die Familie ändern, bis die Idee einer regionalen Bio-Aufzucht umgesetzt werden konnte. Der Stall wurde besonders tiergerecht erneuert und in unmittelbarer Nähe zu den Weiden des Betriebs aufgebaut. Und auch hier bleibt Mayr seinem regionalen Ansatz treu. „Der Stall stammt komplett von Betrieben aus der Umgebung, das Holz vom eigenen Wald“, meint er stolz. So ist es nur konsequent, dass er das Fleisch exklusiv den ansässigen Gastronomen anbietet. Wie zum Beispiel dem Restaurant Auszeit, dem Seerestaurant Alpenblick, dem Restaurant Burgklause und dem Restaurant im Hotel Alpenhof Murnau. Zusätzlich beliefert er den Gasthof zum Stern, den Gasthof Ähndl, und den Landgasthof Herzogin Anna sowie das Griesbräu in Murnau. Und diese nehmen die Spitzenware gern in ihre Speisekarten auf. Besonders zur „Kulinarischen Sommerfrische“ zwischen 20. und 29. Juli wird nach traditionellen Rezepten gekocht und alte Gerichte wie „Böfflamot“ erleben in dieser Zeit ihre Renaissance. Auch sonst haben sich die Köche zwischen Staffelsee, Riegsee und Kochelsee der authentischen Küche mit frisch zubereiteten regionalen Produkten verschrieben. Kein Wunder, dass es Gäste in diesen Tagen zum Müßiggang und Genuss hinaus ins Blaue Land zieht.

 

Über Das Blaue Land im Oberbayerischen Alpenvorland

Das Blaue Land erstreckt sich ca. 70 Kilometer südlich von München zwischen Staffelsee und Riegsee. Zentrum ist das Künstlerstädtchen Murnau, in dem sich Wassily Kandinsky und Gabriele Münter vor gut 100 Jahren niederließen. Gemeinsam mit Weggefährten revolutionierten sie von hier aus die Kunst. Die Expressionisten waren es übrigens auch, die sich so angetan zeigten vom wunderbaren Spiel der Farben und des Lichts, dass sie dem Fleckchen Erde den Titel „Blaues Land“ verliehen.

 

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