Der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller zieht für 2015 eine positive Bilanz. Die Position von Schwarzwälder Schinken als Marktführer im Segment der Rohschinken ist mit einem soliden Wachstum von 2,2 % auf 9,14 Millionen Schinken (2014: 8,94 Mio.) weiter gefestigt. Zuwächse wurden zum überwiegenden Teil im Ausland erzielt.
Die Marktdurchdringung im Inland beträgt nahezu 100 %. Die Vertriebskanäle sind mit ca. 85 % der klassische Lebensmittelhandel und der Discount, ca. 11 % gehen über den Fachhandel und 4 % werden über die Gastronomie abgesetzt. Der LEH ist weiterhin der wichtigste Partner des Verbands. „Mit dieser Entwicklung sind wir zufrieden. Es geht uns nicht um Steigerungen um jeden Preis, sondern um konsolidiertes Wachstum, wie wir das in den vergangenen Jahren auch angestrebt und erzielt haben“, so der Vorstand des Schutzverbandes.
„Die Wertschätzung für unsere Spezialität zu steigern, gerade auch bei den jüngeren Konsumenten, ist unser primäres Anliegen.“ Bereits rund 30 % der Käufer des Schwarzwälder Schinkens gehören der jüngeren Zielgruppe an, das belegt eine GfK-Studie, die vom Verband in Auftrag gegeben wurde. Gut 50 % der Käufe entfallen auf Familien im mittleren Alter, mit circa 20 % sind Senioren die kleinste Käufergruppe.
Erfreulich sei auch die Kaufkraft der Konsumenten. Über 50 % der Haushalte, die Schwarzwälder Schinken kaufen, kommen aus der gutverdienenden Mittelschicht. Darüber hinaus zeigen die GfK-Zahlen, dass Schwarzwälder Schinken die höchste Käuferreichweite und die höchste Wiederkaufsrate im Vergleich zu anderen europäischen Rohschinken erzielt.
Foto: Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller