Sieben innovative Konzepte nominiert

Der Leaders Club Award, kreiert nach dem Vorbild des französischen Pendants, wurde im vergangenen Jahr erstmals verliehen. Damals räumten die Ethno-Profis ab: Das Restaurant „Efendy“ in Oberhausen mit seiner ungewöhnlichen orientalischen Erlebnisgastronomie und „Monsieur Vuong“ in Berlin als Vorbild für ein atmosphärisches, in Preis-Leistung überzeugendes Asian Fast Food-Konzept.

Um den Award können sich nur Betriebe bewerben, die nicht länger als ein Jahr am Markt sind. Neben der Faszination der neuen Ideen zählen für die Jury bei der Beurteilung auch die professionelle Umsetzung mit gut organisierten Abläufen und geschultem Personal. Denn neben trendig sollen die ausgezeichneten Konzepte auch praktikabel und damit letztendlich sogar multiplikationsfähig sein.

Die große Award-Nacht findet in diesem Jahr am 21. November im „Road Stop“ in Dortmund statt. Im Mittelpunkt stehen die sieben Anwärter auf den Titel. Ihre Nerven sind stark gefordert, denn mit je einer Präsentation und einem dreiminütigen Video stellen die Betreiber sich und ihr Konzept dem anwesenden Fachpublikum zum Votum vor. Für den Blick über den Tellerrand sorgt Manuel de la Motta Veiga mit einem Vortrag über die Gastronomie in Skandinavien. Stargast ist Emir Corbo, der Deutsche Cocktailmeister im Freestyle mit seiner spektakulären Show. Inspiriert durch die Nähe des „Road Stop“ zum Casino Hohensyburg wählten die Leaders Club-Macher für Deko und Party das Motto „Las Vegas Night“.

Leaders Club Award 2003:
Die nominierten Konzepte

Archeon Gefsis, Düsseldorf: „Ursprünglicher Geschmack“ heißt übersetzt der Name des Restaurants am Düsseldorfer Medienhafen. Hier wird nur serviert, was genauso die „alten Griechen“, was Epikur, Sokrates und Archimedes beim Philosophieren zu sich genommen hätten, also Nüsse, grob geriebene Gerste, Weizen, Honig, Früchte, Milchprodukte, Schweinefleisch, Huhn und Fisch. Antike griechische Küche – wer meint alles zu kennen, das kennt er bestimmt nicht!

Cafe Solo, Essen: Die Weiterführung des Bistro-Konzeptes. Solo ist „So location“, wie die Betreiber ihr Konzept beschreiben, ein spannender Ort zu jeder Tages- und Nachtzeit für „Urban Professional People“ jeder Altersgruppe. Die Stimmung zur Tageszeit werden durch Musik und das sich durch den gesamten Raum ziehende Lichtband geschaffen. Zu den „Breakfast Deals“ gehören Bagel und Kaffee, später dominiert leichte Cross-Over-Küche.

EDMW, Frankfurt/Main: Nach dem Kinoerfolg „eat drink man woman“ jetzt der Gastro-Erfolg? Jedenfalls setzt die Bar-Lounge neue Akzente als Neo-Asian Style in Küche und Ambiente. Ein architektonisches Highlight: 17 laufende Meter Aquarium. Anspruchsvolle Musik mit wechselnden DJ’s und Veranstaltungen gehören zum Konzept der EDMW-Macher.

Globus Restaurant, Zürich: Die Innovation in der Kaufhaus-Gastronomie. Ultra-frische Küche, gastorientiert, die Atmosphäre ein gelungener Mix aus großstädtisch, gepflegt und dabei locker. Das Take-away im Parterre als Renner im edlen Kaufhaus? Globus macht es vor!

Karma – Public Livingroom, Freiburg: All-in one Konzept mit Restaurant, Club, Café-Bar und Asia Garden. Mit hohem Anspruch an Service, Qualität und Atmosphäre und ausgesuchter Küche im Restaurant. Die Idee der Macher: Die Gäste können sich tagsüber und/oder die ganze Nacht im „Public Livingroom“ des Karma vergnügen. Ein großes, mutiges Konzept in einer regionalen Metropole.

Kula Karma, Berlin: Für einige Stunden in eine andere Welt abtauchen, essen, flirten. Das Kula Karma in den restaurierten Rosenhöfen macht’s möglich. All in One-Konzept – eine Synthese aus Bar, Restaurant und Club auf zwei Etagen mit einer außergewöhnlichen Farbgestaltung und barocken Designermöbeln. Die Küche spannt den kulinarischen Bogen von Asien bis zum Mittelmeer. Wow-Konzept in dem von Gastronomie-Highlights nicht eben armen Berlin.

Sansibar, Frankfurt/Main: Roof-Garden mit dem Touch Nordafrikas über den Dächern der Bankenmetropole; Dort, wo sich auf dem Unionsgelände an der trendigen Hanauer Landstraße die City Cruiser beim Mondschein-Lounging den lauen Sommerwind um die Nase wehen lassen. Professionelles Konzept für die außergewöhnliche Nutzung einer vorhandenen Fläche.

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