Trendstudie Food

Die Gründe für Trends, gerade im Lebensmittelbereich, sind vielfältig. Chronischer Zeitmangel sowie die zunehmende Mobilität und Flexibilität unseres Lebens nehmen Einfluss auf unser Ess- und Konsumverhalten. Auch die Globalisierung, ein gesteigertes Gesundheitsbewusstsein, die zunehmende Zahl von Singlehaushalten und viele weitere Faktoren wirken sich darauf aus, was, wo und aus welchen Gründen wir einkaufen und essen. Gesellschaftliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflussen die Ernährungsgewohnheiten ebenso wie Lebensmittelskandale oder -diskussionen, die unsere Sichtweise in Bezug auf die tägliche Ernährung kurz- oder langfristig verändern.
Trends können sowohl kurze Moden sein als auch lang anhaltende und nachhaltige Veränderungen der Essgewohnheiten. Über den Erfolg entscheidet, wie stark der Trend im allgemeinen Lebensstil und der Wertewelt verankert ist. Grundsätzlich gilt: Je größer die Reichweite, desto nachhaltiger ist der Trend. Zu den wesentlichen Trends, die unsere Ernährung bereits langfristig und nachhaltig beeinflussen, gehören Take Away-, also Außer Haus-Food, sowie Convenience-Food. Mode-Trends dagegen haben entweder nur eine kurze Lebensdauer oder sie beschränken sich auf eine gesellschaftliche Nische. Sie sind nicht anschlussfähig an den Alltag der Konsumenten und erreichen dadurch selten eine längere Dauer. Als Teil der alltäglichen Lebenswelt dagegen etablieren sich Ernährungs- und Lebensmitteltrends, die eine lebensstilistische oder kulturelle Relevanz erreichen. Dient der Trend dem Konsumenten als Ausdruck des eigenen Lebensstils oder zur Individualisierung (“Ich bin, was ich esse”), oder liefert er eine adäquate Reaktion auf einen gesellschaftlichen Wandlungsprozess (geänderte Essrituale, Zeitmangel, abnehmende Kochkenntnisse), so kann daraus eine weit reichende nachhaltige Veränderung der Essgewohnheiten entstehen.

Die “Trendstudie Food” umfasst rund 90 Seiten und kann unter der Kennziffer K671 bestellt, per Fax unter 0228/97 77 179.

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