Bonn. Insgesamt 57.000 Tonnen Lamm- und Ziegenfleisch aus Ländern wie Neuseeland und Großbritannien sind 1999 auf den deutschen Markt geliefert worden. Die heimische Erzeugung betrug 42.000 Tonnen. Damit werden nur noch 42 Prozent des deutschen Lammfleischverbrauchs aus eigener Produktion abgedeckt, und die Zahl der Schafhalter in Deutschland hat in den vergangen Jahren rapide abgenommen. Darauf hat die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL) hingewiesen.
Die deutschen Schaf- und Ziegenhalter verfolgten weiterhin das Ziel, die inländische Nachfrage zu befriedigen. Mit dem Qualitätslogo “Frisches Lammfleisch – Gutes aus unseren Landen” werde den Verbraucherwünschen nach Herkunfts- und Qualitätssicherheit Rechnung getragen. Bereits seit Jahren fordern der VDL und die Wirtschaftsvereinigung Deutsches Lammfleisch (WDL) als Zusammenschluss der Lammfleischerzeuger und -vermarkter durch Werbekampagnen zum gezielten Kauf von einheimischen Lammfleischprodukten auf.
