Das „Wild Food Festival 2027“ im Rahmen der „Jagd & Hund“ bringt vom 2. bis 7. Februar 2027 unterschiedliche Facetten der Wildküche auf die Bühne. Bekannte Publikumslieblinge und neue Gäste zeigen, wie Wildküche gelingt. Erstmals dabei sind Jonas Baumgärtner und Timo Böckle.
Wenn es auf der Festivalbühne brutzelt und duftet, stehen nicht nur fertige Gerichte im Mittelpunkt. Besucher verfolgen die Zubereitung und nehmen Anregungen für die eigene Küche mit. Das Programm verbindet unterschiedliche Zugänge zum Wildbret: von klassischen Gerichten über das Wursten bis zu Fragen der Reifung und Hygiene.
Wer ist dabei?

Durch das Programm auf der Festivalbühne führen erstmals gemeinsam Michael Keller (.li.), u.a. Wildsommelier, und Jan Urban, Küchenchef im Dortmunder Haus Overkamp. Täglich um 11 Uhr gehören Bühne und Töpfe Magdalene und Wolfgang Grabitz. Für das Ehepaar ist es im nächsten Jahr die 23. Messe, an der sie teilnehmen. Sie sind engagierte Verfechter der Wildküche und verarbeiten das Fleisch seit jeher mit viel Kreativität. Um 12.30, 14.30 und 16.30 Uhr folgen Live-Kochshows mit wechselnden Gästen. Dabei wird deutlich, wie unterschiedlich sich Wild zubereiten und genießen lässt. Yvonne Scharl verbindet Wildfleisch mit klassischen Gerichten. Die leidenschaftliche Jägerin aus Schleswig-Holstein legt Wert auf eine möglichst vollständige Verwertung des Wildbrets. Auch Nina Drombovskis betrachtet den gesamten Weg des Wildbrets. Sie beschäftigt sich mit der Jagd, dem Zerwirken und Verarbeiten ebenso wie mit dem Konservieren. Wie heimisches Wild seinen Platz in der Alltagsküche findet, zeigt Christian Frobieter. In den sozialen Medien ist er unter „@wildfood_selfmade“ bekannt. Markus Hofmann, vielen als „Rehzept ein Begriff, bringt eine besondere Leidenschaft für das Wursten mit.
Neue Gäste

Dazu gehört der Koch und Jäger Jonas Baumgärtner. Er hat sich u.a. auf Catering und Streetfood mit Wild spezialisiert. Ebenso erstmals auf der Festivalbühne steht Timo Böckle, aus dem SWR bekannt. Er tritt u.a mit dem Fleischermeister Gerd Brinker auf, der in den vergangenen Jahren schon dabei war. Mit Florian Conzen kehrt ein langjähriger Gast des Festivals zurück. Der Jäger, TV-Koch und geschäftsführende Gesellschafter des „Fischhaus“ in Düsseldorf bereitet seine Kreationen live zu. Ruth Staudenmayer verbindet die Zubereitung mit Wissen über Reifung und Hygiene von Wildbret. So ergänzt das Bühnenprogramm kulinarische Inspiration um Themen, die auch beim Umgang mit Wild in der eigenen Küche wichtig sind. Zwischen den Kochshows sorgen weitere Programmpunkte für Abwechslung. Täglich um 14 Uhr können Besucher beim Quiz ihr Wissen testen und „Jagd & Hund“-Merchandise gewinnen. Um 15.30 Uhr folgen Produktpräsentationen. Um 16 Uhr geben Köche und Partner in Vorträgen Einblicke in verschiedene Themen rund um die „wilde“ Küche.
„Wildrezept des Jahres“

Spannend wird es am Samstag, 6. Februar, um 14 Uhr. Zum zweiten Mal wird auf der Bühne des Festivals das „Wildrezept des Jahres“ zubereitet. Für dieses voten im Vorfeld u.a. Leser des Jagdmagazins „Pirsch“. Auf der Bühne wird es von Jan Urban gekocht, zudem von einem Hobbykoch, der mit seiner eigenen Interpretation des Gerichts gegen den Profi antritt. So bekommt ein neues Talent der Wildküche die Gelegenheit, sein Können auf großer Bühne zu zeigen.
„Wilde“ Workshops
Wer sich im November mit winterlichen Wildgerichten beschäftigen möchte, hat bei zwei Workshops Gelegenheit dazu. Am 6. und 28. November 2026 bietet Ruth Staudenmayer in Lauenbrück den Workshop „Wilder Winter“ an. Gemeinsam mit einem Biersommelier widmet sie sich winterlichen und festtagstauglichen Wildgerichten sowie passenden Bierspezialitäten. Die Workshops finden in Kooperation mit der „Jagd & Hund“ statt.