Wirtschaftsminister zu Gast bei Weber

Im Fokus des Austauschs mit dem hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (li.) bei Weber Food Technology standen industrielle Innovationen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die nachhaltige Weiterentwicklung des Standorts. Der Minister informierte sich über aktuelle Herausforderungen für die produzierende Industrie sowie über die Bedeutung von Automatisierung, Innovation und nachhaltiger Standortentwicklung.

Empfangen wurde er von Tobias Weber (re.), Inhaber und CEO der Weber Food Technology SE & Co. KG, und Simone Weyerich, geschäftsführende Direktorin Finance & Administration. Bei einem Rundgang durch Entwicklung, Produktion, Montage und Prüffeld erhielt der Wirtschaftsminister Einblicke in die Entstehung hochautomatisierter Linienlösungen für die Lebensmittelindustrie. In Breidenbach entwickelt und fertigt das Unternehmen Technologien für die Verarbeitung und Verpackung von Lebensmitteln. Dazu zählen Prozessschritte von der Produktvorbereitung über das Schneiden und Automatisieren bis zur Primärverpackung. Lebensmittelproduzenten weltweit setzen die Lösungen des Unternehmens ein, um etwa Wurst- und Käseaufschnitt, Convenience-Produkte sowie viele weitere Frischeprodukte effizient, präzise und ressourcenschonend herzustellen.

Pläne für nachhaltige Weiterentwicklung

Im Zentrum der Gespräche standen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für produzierende Unternehmen in Deutschland. Steigende Arbeitskosten und der zunehmende Bürokratie- und Regulierungsaufwand waren dabei ebenso Thema wie die Bedeutung internationaler Märkte für exportorientierte Industrieunternehmen im ländlichen Raum. „Wir entwickeln nicht nur innovative Maschinen. Wir geben unseren Kunden Lösungen an die Hand, mit denen sie effizienter, wirtschaftlicher und dauerhaft wettbewerbsfähig produzieren können. Automatisierung ist dafür ein zentraler Hebel – und damit ein Schlüssel für die Zukunft der Lebensmittelindustrie“, sagte Tobias Weber. Darüber hinaus stellte er die Pläne für die nachhaltige Weiterentwicklung des Standorts Breidenbach vor. Gemeinsam mit der Gemeinde verfolgt das Unternehmen die Vision, ein fast energetisch unabhängiges Industriegebiet zu entwickeln. Ziel sei es, industrielle Wertschöpfung und wirtschaftliches Wachstum mit einer nachhaltigen Infrastruktur und einer langfristig tragfähigen Standortplanung zu verbinden. „Wir wollen zeigen, dass wirtschaftlicher Erfolg, technologische Innovation und Nachhaltigkeit gemeinsam gedacht werden können. Ein zukunftsfähiger Industriestandort entsteht jedoch nicht allein durch unternehmerische Investitionen. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Wirtschaft, Kommune und Politik“, erklärte Tobias Weber.

Der Besuch machte deutlich, welche Bedeutung innovative Technologien, verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und eine vorausschauende Standortentwicklung für die industrielle Zukunft Hessens haben. Dieses Familienunternehmen setzt dabei auf langfristige Investitionen in den Standort und versteht sich als langfristiger Partner, der Lebensmittelproduzenten dabei unterstützt, ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.

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