Im Gastgewerbe wächst die Zuversicht, so das Ergebnis des aktuellen Konjunkturberichtes des DEHOGA Bundesverband, der auf der Jahrespressekonferenz vorgestellt wurde. Wesentlichen Anteil daran hat die leicht positive Entwicklung im klassischen Beherbergungsgewerbe. Insgesamt musste die Branche allerdings 2005 ein Umsatzminus von nominal 0,9 Prozent verkraften. Damit fiel der Rückgang aber deutlich geringer aus als 2003 (minus 4,8 Prozent) und 2004 (minus 2,1 Prozent). Für das laufende Jahr erwartet der Branchenverband 1,5 Prozent mehr Umsatz bei stabilen Preisen. Dabei hofft der DEHOGA auch auf die Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Sommer. Hochrechnungen gehen von 5,5 Millionen zusätzlichen Übernachtungen aus. Das Umsatzpotenzial für Hotellerie und Gastronomie liegt bei 500 Millionen Euro, sagte der Präsident des DEHOGA, Ernst Fischer. Rund drei Millionen WM-Besucher, davon eine Million aus dem Ausland, werden im Sommer nach Schätzungen des Verbandes etwa 5,5 Millionen zusätzliche Übernachtungen buchen. “Das Umsatzpotenzial für Hotellerie und Gastronomie liegt bei 500 Millionen Euro”, so Fischer. Der Verband geht von etwa 20.000 zusätzlichen, aber überwiegend kurzfristigen, Jobs durch die WM aus. Die Weltmeisterschaft biete den Unternehmen auch die Chance, sich international den Fans und Fernsehzuschauern zu präsentieren, und damit ihre Nachfrage langfristig zu stabilisieren: “Wenn wir Weltmeister der Gastfreundschaft werden, dann verspreche ich mir davon einiges für die Branche”, sagte Fischer. Wie stark die einzelnen Betriebe von der Weltmeisterschaft profitieren, hänge allerdings von verschiedenen Faktoren ab, machte Fischer deutlich. “Hotels und Restaurants an Spielorten rechnen mit einer größeren Resonanz als Betriebe auf dem flachen Land.