Nicht essen, nur gucken

Von der Spitze des Feldbergs öffnet sich der Blick weit in die europäischen Nachbarländer. Dort, auf dem höchsten Berg im Schwarzwald, steht seit vier Jahren das Schwarzwälder Schinkenmuseum. Das interaktive Museum ist der bedeutendsten Spezialität der Region gewidmet. Multimedial erkunden Gäste aus ganz Europa unter anderem, wie Schwarzwälder Schinken hergestellt wird, welche Gewürze verarbeitet werden und was es mit dem EU-Schutz g.g.A. auf sich hat.

Mit seinen Schau-, Fühl- und Schnupperkästen sowie mit Videobotschaften und digitalen Angeboten werden auf unterhaltsame Weise alle Sinne angesprochen. Das Schwarzwälder Schinkenmuseum ist beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Wurden 2014 noch knapp 83.000 Besucher gezählt, waren es 2015 bereits mehr als 91.000.

Das Museum ist so konzipiert, dass statt der reinen Information die Emotion im Fokus steht. Dies zeigt z. B. ein Blick in die Rauchküche aus alter Zeit, in der eine Bäuerin vom Schinkenräuchern berichtet, wie es in ihrer Kindheit vonstatten ging.

Mit dem Museum kommt der Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller, der Initiator der Ausstellungsstätte ist, auf zeitgemäße und nachhaltige Weise seinem Auftrag nach, Fakten und Hintergründe zum Schwarzwälder Schinken zu vermitteln. Und das Museum kommt bei seinen Besuchern an. Das lässt sich nicht zuletzt an den zahlreichen Selfies ablesen, die die Gäste auf der Facebook-Seite des Museums hinterlassen.

Das Schwarzwälder Schinkenmuseum in Feldberg, Franz-Klarmeyer-Weg, ist im Mai, Juni und Oktober von 9 bis 16.30 h, im Juli, August und September bis 17 h geöffnet. Informationen über das Museum gibt es auf der Website des Schutzverbandes der Schwarzwälder Schinkenhersteller. www.schwarzwaelder-schinken-verband.de

Foto: Schutzverband der Schwarzwälder Schinkenhersteller

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