Kunde steht im Mittelpunkt

Rund 300 geladene Gäste aus aller Welt waren bei der Schlüsselübergabe anwesend, als der geschäftsführende Gesellschafter von Treif Maschinenbau, Uwe Reifenhäuser, das neue Kundencenter eröffnete. Dafür wurden ca. 6 Mio. Euro investiert. Nach einer knapp 1,5-jährigen Bauphase wurde das zweistöckige Gebäude mit einer Gesamtfläche von ca. 4000 m² seiner Bestimmung übergeben. Den Schlüssel überreichte der Architekt Ingo Dittrich. Das Kundencenter ist ganz auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet und ermöglicht es, das breite Spektrum der Lebensmittelschneidtechnik zu erleben: Hier werden Maschinen präsentiert, Schneidtests und Schulungen im professionellen Rahmen durchgeführt und es sind alle Abteilungen untergebracht, die in engem Kundenkontakt stehen wie Vertrieb, Service und Anwendungstechnik. Die Unternehmensphilosophie „Customer First“ floss in die Entwicklung des Baus ein. Die Erweiterung des Firmengebäudes erfolgte vor dem Hintergrund des Wachstumsschubs des Unternehmens in den vergangenen Jahren. So verdoppelte sich die Anzahl der Mitarbeiter seit 2005 nahezu. Als größter Arbeitgeber in der Verbandsgemeinde Flammersfeld beschäftigt Treif etwa 420 Mitarbeiter, davon 37 Auszubildende.

 

Einer der Höhepunkte des Kundencenters ist die „gläserne Fertigung“. Durch Glasfronten können die Besucher die Arbeitsprozesse verfolgen und verschaffen sich so einen Eindruck von der Herstellung der Maschinen. Das Gebäude wurde unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit geplant und gebaut. Es entspricht den neuesten Richtlinien zur Wärmedämmung. Eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des alten sowie neuen Gebäudes erzeugt 50 % des Stroms, den das Unternehmen verbraucht. Zudem wird LED-Beleuchtung verwendet. Die Kühlanlagen werden nur partiell und nach Bedarf eingesetzt, um die Kühlkosten niedrig zu halten. Nachhaltigkeit und Kundennähe werden auch künftig zentrale Themen für das Unternehmen sein. „Mit dem neuen Kundencenter möchten wir auch auf diesem Weg unsere Nähe zum Kunden weiter ausbauen und stärken“, erklärte Uwe Reifenhäuser. Er sieht den Bau als klares Bekenntnis zum Standort Deutschland sowie zur Region, mit der sich das Unternehmen eng verbunden fühlt. Durch die nun geschaffene Infrastruktur sowie den Kauf zusätzlicher angrenzender Flächen im Umfang von etwa 3 ha kann das Unternehmen auch künftig weiter wachsen. www.treif.de

 

Foto: Theimer

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