Erdbeeren: Die süßen Verführer von Mai bis September

Die Haupternte in Deutschland fällt in die Monate Mai und Juli, wobei regionale Unterschiede bestehen. Späte Sorten und die Weiterentwicklung der Anbaumethoden ermöglichen eine Saisonverlängerung bis in den September. Wichtige Anbaugebiete für Erdbeeren liegen in Bayern, Baden, Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. In Deutschland wurden vergangenes Jahr auf ca. 9.500 Hektar rund 105.000 Tonnen Erdbeeren geerntet. Für dieses Jahr wird eine ähnlich hohe Ernte wie im vergangenen Jahr in Deutschland erwartet. Der Pro-Kopf-Verbrauch in Deutschland ist in den letzten Jahren stetig gewachsen und liegt bei rund 2,6 kg. Nur reife und rote Früchte versprechen ein erdbeertypisches Aroma. Die Erdbeerernte erfolgt noch immer per Hand, wobei sie direkt in Verkaufsschalen einsortiert werden. Anschließend werden sie gekühlt und schonend transportiert. Da die Transportwege in Deutschland kurz sind, besitzen heimische Erdbeeren unschlagbare Vorteile in Frische und Aroma gegenüber der Importware.

Mit einem Kaloriengehalt von 33 kcal pro 100 g ist die Erdbeere eine wahrlich leichte Köstlichkeit. Besonders nennenswert ist das Vitamin C in Erdbeeren. Sie übertreffen in dem Gehalt sogar Zitronen und Orangen. Weiterhin gehören Provitamin A, alle B-Vitamine sowie die Mineralstoffe Kalium, Calcium, Phosphor sowie Eisen zu den wichtigsten Inhaltsstoffen der süßen Früchte. Erdbeeren bieten aber noch mehr für die Gesundheit: Durch die “sekundären Pflanzenstoffe” tragen sie vor allem dazu bei, das Risiko für Krebs sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Bei den Erdbeeren sind es vor allem die Stoffgruppen Flavonoide und Phenolsäuren.

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