Tee enthält zahlreiche Vitalstoffe, die beim Aufbrühen in das heiße Wasser übergehen. So ist das Genussmittel zum Beispiel eine gute Quelle für Kalium – wichtig für Nerven, Muskeln und den Flüssigkeitshaushalt. Da Mineralstoffe wie Kalium beim Schwitzen ausgeschieden werden, sollte man gerade an heißen Tagen auf ausreichend Nachschub achten. Teetrinker können also in vollen Zügen genießen und gleichzeitig etwas für ihre Gesundheit tun. Pur genossen enthält er zudem keine Kalorien. Ein Plus für alle, die auf ihre Linie achten.
Der klassische Eistee wurde 1904 auf der Weltausstellung in St. Louis geboren. An einem glühend heißen Tag wurde indischer Tee serviert. Da die Nachfrage bei der Hitze allerdings begrenzt war, gab man einige Eiswürfel in das Getränk – ein durchschlagender Erfolg. Die Zubereitung von Eistee ist ganz einfach: Schwarzen Tee mit heißem Wasser aufbrühen, kurz ziehen lassen, Zitronensaft und – je nach Geschmack – Zucker oder Kandis dazugeben. Anschließend die Flüssigkeit auf einige Eiswürfel gießen. Durch den Kälteschock behält das Getränk sein frisches Aroma. Wer einen kräftigen Geschmack bevorzugt, sollte würzige Sorten wie Assam- oder Ceylon-Tee für die Zubereitung verwenden. Darjeeling gibt dem Eistee hingegen ein feines, mildes Aroma. Eine fruchtige Alternative ist der “Aprikosen-Eistee”. Hierzu wird Aprikosennektar in Eiswürfelschalen tiefgefroren. Dann schwarzen Tee aufbrühen, auf die Frucht-Eiswürfel gießen, gewürfelte Aprikosen sowie einen Spritzer flüssigen Aprikosennektar dazugeben und mit Tonic Water auffüllen.
